Tierischer Einsatz

63 Jungrinder büxen im Kreis Schwandorf von Weide aus

Mitten in der Nacht brechen 63 Rinder von einer Weide aus. 21 Tiere sind noch verschwunden. Der Landwirt sucht gemeinsam mit Polizei und Feuerwehr nach ihnen. Auch eine Drohne ist im Einsatz.

Die Jungrinder brachen nachts aus ihrer Weide aus. (Symbolbild)

Die Jungrinder brachen nachts aus ihrer Weide aus. (Symbolbild)

Von Redaktion Idowa

63 Jungrinder sind einem Landwirt aus Niedermurach (Landkreis Schwandorf) mitten in der Nacht von einer Weide entlaufen. 21 Tiere konnten bisher nicht eingefangen werden, wie eine Sprecherin der Polizei mitteilte.

Der Landwirt bemerkte am frühen Dienstagmorgen, dass der Weidezaun zusammengebrochen war. 45 Tiere konnten bis zum Mittag wieder eingefangen werden, sie hielten sich laut den Angaben der Polizeisprecherin in einem Umkreis von zwei bis zweieinhalb Kilometern auf. Manche Rinder waren zwischenzeitlich auch in der Nähe der B22 unterwegs.

Weitere 21 Tiere liefen nach wie vor frei herum. Der Landwirt suche gemeinsam mit Polizei, Feuerwehr, weiteren Landwirten und Mitgliedern seines Familien- und Freundeskreises nach den Tieren. Eine Drohne, die normalerweise dazu dient, Felder vor dem Mähen auf Rehkitze abzusuchen, sei auch im Einsatz.

Für die Bevölkerung bestehe keine Gefahr. Die Jungtiere sind laut den Angaben des Landwirts eher scheu, sagte die Polizeisprecherin. Die Polizei hatte über die sozialen Medien Verkehrsteilnehmer auf mögliche Gefahren durch die entlaufene Herde hingewiesen und gebeten, Sichtungen unter Telefon 09671/92010 zu melden. Auf Nachfrage erklärten die Beamten, dass bislang weder Personen noch Tiere zu schaden gekommen seien.

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