Todesfall in Haft
Häftling stirbt nach mutmaßlichem Angriff in JVA Straubing

Manfred Segerer/Imago
Die Ermittlungen zu dem Vorfall in der JVA Straubing gehen weiter. (Symbolbild)

Ein Häftling der Justizvollzugsanstalt (JVA) Straubing ist tot. Der Mann war laut Polizei bei einer mutmaßlichen Auseinandersetzung mit einem Mitinsassen im Dezember 2024 schwer verletzt worden und seither in stationärer Behandlung. Am 2. Mai verstarb der Mann, wie die Polizei am Montag mitteilte. Ein rechtsmedizinisches Gutachten soll klären, ob die mutmaßliche Attacke des 43-jährigen Albaners ursächlich für den Tod des Mannes ist.
Nach Angaben der Polizei war der damals 46-Jährige am 15. Dezember 2024 von Mithäftlingen schwer verletzt am Boden liegend in seinem Haftraum gefunden worden. Er hatte massive Kopfverletzungen und kam in ein Krankenhaus. Laut Polizei hatte der 43-jährige Tatverdächtige kurz zuvor den Raum betreten, in dem es wohl zu einer Auseinandersetzung zwischen den beiden kam.
Die Staatsanwaltschaft Regensburg führt zusammen mit der Kriminalpolizeiinspektion Straubing die Ermittlungen zum Tod des damals 46-jährigen Inhaftierten nun fort. Aufgrund der Auseinandersetzung im Dezember 2024 wurde seitens der Staatsanwaltschaft Regensburg bereits Anklage wegen eines versuchten Tötungsdeliktes erhoben.














