2. Fußball-Bundesliga

1. FC Nürnberg verliert Abwehrboss - Ersatz aus Griechenland

Fabio Gruber verlässt den 1. FC Nürnberg. (Archivbild)

Fabio Gruber verlässt den 1. FC Nürnberg. (Archivbild)

Von dpa

Der 1. FC Nürnberg verliert seinen Kapitän und Abwehrchef. Wie der fränkische Fußball-Zweitligist mitteilte, wechselt der peruanische Nationalspieler Fabio Gruber zum FSV Mainz 05 in die Bundesliga. Gruber war erst im Februar 2025 vom Drittligisten SC Verl nach Franken gewechselt. In den vergangenen eineinhalb Jahren absolvierte der Innenverteidiger 42 Pflichtspiele für die Nürnberger. Die Mannschaft von Trainer Miroslav Klose führte er in der Rückrunde der abgelaufenen Saison auch als Kapitän auf das Feld.

„Auch wenn uns der Abgang von Fabio menschlich und sportlich natürlich schmerzt, können wir auch ein wenig stolz darauf sein, dass ein weiterer unserer Spieler den Schritt in die Bundesliga geschafft hat“, sagte Sportvorstand Joti Chatzialexiou.

Gruber, der nach mehreren Brüchen im Gesicht bei einem Pokalspiel von Verl mit einer Maske spielte, erklärte: „Ich durfte hier in den vergangenen eineinhalb Jahren als Mensch und Spieler reifen, hatte die Ehre, diesen traditionsreichen Verein als Kapitän anzuführen, und habe mich in der Stadt sehr wohlgefühlt. Mir bietet sich jetzt aber die Chance, Bundesliga zu spielen, die ich als Sportler ergreifen will.“

Einen Ersatz haben die Nürnberger schon verpflichtet. Der griechische Innenverteidiger Alexios Kalogeropoulos kommt von Rekordmeister Olympiakos Piräus. In der vergangenen Saison absolvierte der 21-Jährige, der auch Kapitän der U21 seines Heimatlandes ist, 13 Partien für den Verein.

„Er ist noch ein junger, entwicklungsfähiger Innenverteidiger, bringt aber trotzdem schon einiges an Erfahrung mit und hat uns durch seine Kopfball- und Zweikampfstärke sowie seiner Ruhe am Ball überzeugt. Mit diesem Transfer sehen wir uns für mögliche Szenarien gut vorbereitet und freuen uns darüber, dass sich Alexios für den FCN entschieden hat“, erklärte Chatzialexiou.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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