Arbeitszeit

Schwesig weist CDU in Teilzeit-Debatte zurecht

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig findet, dass man den Einsatz der Arbeitenden nicht kleinreden soll. (Archivbild)

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig findet, dass man den Einsatz der Arbeitenden nicht kleinreden soll. (Archivbild)

Von dpa

In der Debatte um den grundsätzlichen Rechtsanspruch auf Teilzeit hat sich Mecklenburg-Vorommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) klar gegen den Vorschlag aus der Union gestellt. „Die CDU ist nicht klug beraten, wenn sie ständig verkündet, dass die Menschen in Deutschland nicht genug arbeiten“, sagte Schwesig der Zeitschrift „Stern“.

Es gebe ganz unterschiedliche Gründe, warum Menschen in Teilzeit gehen. „Der Staat sollte hier nicht zwischen guten und schlechten Gründen unterscheiden.“ Stattdessen sei es wichtig, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf beziehungsweise Pflege und Beruf zu verbessern. „Dann werden sich mehr Menschen für eine Vollzeitstelle entscheiden.“

Der Wirtschaftsflügel der Union will den Rechtsanspruch auf Teilzeit einschränken, wie aus einem Antrag der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) an den CDU-Bundesparteitag im Februar hervorgeht. Es soll ihn nur noch geben, wenn besondere Gründe vorliegen. Dazu zählt die MIT die Erziehung von Kindern, die Pflege von Angehörigen und berufsbegleitende Fort- und Weiterbildung. Widerspruch kam nicht nur aus der Opposition, sondern auch aus der CDU.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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