Energie

Reiche zu Gasspeichern: „Sorgen sind nicht angebracht“

Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) meint: Die relativ niedrigen Gasspeicher-Füllstände sind kein Grund zur Sorge.

Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) meint: Die relativ niedrigen Gasspeicher-Füllstände sind kein Grund zur Sorge.

Von dpa

Nach Einschätzung von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche sind die relativ niedrigen Füllstände in deutschen Gasspeichern kein Grund zur Beunruhigung. Man beobachte die Lage täglich, sagte die CDU-Politikerin am Rande einer Saudi-Arabien-Reise. „Sorgen sind nicht angebracht.“

Die Versorgung sei abgesichert durch Möglichkeiten zum Import von Flüssiggas, sagte Reiche. Sie sei überzeugt, dass das Land gut durch den Winter komme.

In den deutschen Gasspeichern ist momentan deutlich weniger Erdgas als in den Vorjahren. Der Füllstand lag Ende Januar nur noch bei 35 Prozent.

Der energiepolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Michael Kellner, widersprach Reiche. „Die Bundesregierung hat schlecht vorgesorgt, obwohl die kritische Lage schon lange von vielen Seiten vorhergesagt wurde“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. „Die Füllstände fallen rapide, die Preise steigen und die Situation kann schnell akut für die Menschen in Deutschland werden.“ Es sei nötig, Gas zu sparen.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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