Berliner Regierungsbildung

Merz warnt Berlin vor Vergesellschaftung von Wohnraum

Finanzminister Lars Klingbeil (links), Kanzler Friedrich Merz und Wirtschaftsministerin Katherina Reiche beim Invest in Germany Gipfel.

Finanzminister Lars Klingbeil (links), Kanzler Friedrich Merz und Wirtschaftsministerin Katherina Reiche beim Invest in Germany Gipfel.

Wahl-O-Mat
Von dpa

Bundeskanzler Friedrich Merz sieht Deutschland nach dem Investitionsgipfel auf einem guten Weg. „Wir sind entschlossen, Deutschland einen großen Schub zu geben“, sagte der CDU-Vorsitzende in Berlin. „Insgesamt sind bis heute von diesen Investoren, die wir gesehen und gesprochen haben, rund 230 Milliarden Euro an Investitionen zugesagt worden.“

Merz nannte als Beispiel die Ankündigung von Amazon, rund 16 Milliarden Euro in Deutschland zu investieren. Er sprach weiter vom US-Chiphersteller Nvidia, der deutschen Schwarz-Gruppe, dem deutschen Energiekonzern RWE, der US-Investmentgesellschaft Blackstone, dem US-Technologiekonzern Microsoft und dem französischen Pharmakonzern Sanofi. „Die Liste ist lang und umfangreich. Deutschland ist ein guter Standort für Investitionen.“

„Werden dem Vertrauen gerecht werden“

Merz hatte am Morgen gesagt, dass die Unternehmensinitiative „Made for Germany“ bis 2028 mehr als 800 Milliarden Euro am Standort Deutschland investieren will - diese Zahl hatte die Initiative aber bereits Ende September bekanntgegeben.

„Ich bin den Investoren für ihr Vertrauen in unser Land dankbar“, sagte Merz. „Wir wollen und wir werden diesem Vertrauen gerecht werden.“ Die Bundesregierung werde die Bedingungen für Investitionen in Deutschland weiter verbessern, zum Beispiel durch weniger Bürokratie und schnellere Genehmigungen.

Der Kanzler sprach von einer sehr erfolgreichen Investorenkonferenz. Die Bundesregierung werde dies wiederholen.

Vizekanzler und Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) sagte: „Es passiert was in Deutschland. Ich würde sogar sehr klar sagen: Deutschland ist zurück.“ Deutschland sei wieder auf einem Wachstumspfad. „Wir müssen uns weiter anstrengen.“ Strukturreformen müssten beschlossen werden.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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