Nach der Wahl in Berlin
Parteien suchen Einigung zum Thema Antisemitismus in Berlin

Sebastian Christoph Gollnow/dpa
Eine Delegation der Berliner Linken traf sich im Haus der Statistik mit Vertretern von Grünen und SPD.
Linke, Grüne und SPD in Berlin sind bei ihren Vorgesprächen über eine mögliche Regierungsbildung noch nicht am Ziel. Die drei Parteien suchen nach dpa-Informationen weiter nach einer gemeinsamen Linie zum konsequenten Umgang mit Antisemitismus.
Auch nach dem dritten sogenannten Vorgespräch zu diesem Thema wurden keine Ergebnisse bekanntgegeben. Eine Verständigung gilt als Voraussetzung für den Beginn von Sondierungen mit Blick auf eine mögliche Regierungsbildung. Am Donnerstag soll es eine weitere Zusammenkunft der drei Parteien geben, hieß es am Abend nach dem Treffen in Berlin-Mitte.
Linke stehen in der Kritik
Teile der Berliner Linken stehen wegen ihrer Positionen zu Israel und Palästina und zum Antisemitismus immer wieder in der Kritik. Für Wirbel hatte unter anderem eine Wahlparty der Neuköllner Linken am 20. September gesorgt.
Dabei waren sowohl ein Oberhaupt eines arabischstämmigen und zum Teil kriminellen Clans als auch ein umstrittener propalästinensischer Aktivist anwesend. Er soll der Volksfront für die Befreiung Palästinas (PFLP) nahestehen, die von der EU als Terrororganisation eingestuft ist.








