Arbeitsmarkt

Mehr ausländische Berufe anerkannt - Zahl aus Syrien steigt

Die meisten ausländischen Berufsabschlüsse drehen sich um Medizinberufe, zumeist Pflegekräfte (Archivbild)

Die meisten ausländischen Berufsabschlüsse drehen sich um Medizinberufe, zumeist Pflegekräfte (Archivbild)

Von dpa

In Deutschland werden immer mehr ausländische Berufsabschlüsse anerkannt. Im vergangenen Jahr bewilligten die Behörden dem Statistischen Bundesamt zufolge 86.600 Anträge - knapp 10 Prozent mehr als im Vorjahr. Im Vergleich zu den Vorjahren 2024 und 2023, als die Anerkennungen um 21 und 25 Prozent stiegen, verlangsamte sich aber das Wachstum.

Türkei vorn - Anerkennung aus Syrien wachsen stark

Die meisten Anerkennungen stammten 2025 wie schon in den vergangenen Jahren aus der Türkei (9.800), die auf einen Anteil von 11 Prozent an allen Anerkennungen kommt. Zudem wurden rund 8.300 Anerkennungen aus der Ukraine gemeldet. Stark vertreten waren ferner Berufsabschlüsse aus Syrien (6.100), Indien und Tunesien (je 5.400). Die Zahl der in Syrien erworbenen Berufsqualifikationen stieg mit 42 Prozent im Vergleich zum Vorjahr besonders stark.

Dagegen wurden deutlich weniger Berufsabschlüsse aus Bosnien und Herzegowina anerkannt. Aus dem Balkanland stammten in den Jahren von 2016 bis 2023 noch die meisten oder zweitmeisten bewilligten Berufsqualifikationen.

Pflegekräfte, Ärzte und Ingenieure

Die meisten anerkannten Berufsabschlüsse drehten sich wie im Vorjahr um medizinische Berufe. Auf Platz eins lagen mit 32.000 Anerkennungen Pflegefachkräfte. Es folgten Ärzte (13.900) und Ingenieure (4.600). Diese drei Berufe machten mehr als die Hälfte (58 Prozent) aller anerkannten Berufe aus.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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