Langwierige Kontrollen

Frankfurter Flughafen rät zu frühzeitiger Anreise

Am Frankfurter Flughafen drohen zum Ferienstart längere Wartezeiten.

Am Frankfurter Flughafen drohen zum Ferienstart längere Wartezeiten.

Von dpa

Zum Beginn der Sommerferien bereitet sich der Frankfurter Flughafen auf einen Ansturm vor. Der Flughafenbetreiber Fraport rechnet vom 26. Juni bis 9. August mit rund neun Millionen Passagieren und etwa 60.000 Flugbewegungen. Allein am ersten Ferienwochenende in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland (26.-28. Juni) sollen laut Fraport etwa 616.000 Reisende abgefertigt werden.

Der Flughafenbetreiber warnt dabei vor längeren Wartezeiten an der Grenzkontrolle. Grund ist das neue EU-weite Entry-Exit-System (EES), das seit Oktober 2025 die Ein- und Ausreise von Nicht-EU-Bürgern elektronisch erfasst. Fraport empfiehlt Nicht-EU-Reisenden, mindestens drei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein. Gleiches gilt für EU-Bürger, die ein Ziel außerhalb des Schengen-Gebiets erreichen wollen.

Am Frankfurter Flughafen müssen sich Reisende gedulden.

Am Frankfurter Flughafen müssen sich Reisende gedulden.

Wer innerhalb des europäischen Schengenraum reist, sollte den Empfehlungen zufolge zweieinhalb Stunden Zeit mitbringen. Selbst ohne Aufgabegepäck sollte der Puffer vor dem Abflug noch zwei Stunden betragen, rät Fraport.

Zeit sparen lässt sich an Deutschlands größtem Flughafen mit vorgebuchten Parkplätzen oder festen Slots bei der Passagier- und Handgepäckkontrolle. Wer vom neuen Terminal 3 abhebt, kann zudem Getränkeflaschen bis zu zwei Liter Volumen und elektronische Geräte unausgepackt im Handgepäck lassen: Neue Scanner machen das auch in weiten Teilen des Terminal 1 bereits möglich.

Rechtzeitig vor dem ersten großen Sommer-Ansturm ist die neue Skyline-Bahn zwischen den Terminals wieder im Betrieb, wenn auch mit reduzierter Geschwindigkeit.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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