Deutsche Bahn
Erste Tarifrunde bei der Bahn ohne Ergebnis

Bernd von Jutrczenka/dpa
Die erste Tarifrunde zwischen Bahn und Lokführergewerkschaft GDL ist ohne Ergebnis geblieben.
Die nächste Tarifrunde bei der Deutschen Bahn startet. Der bundeseigene Konzern verhandelt mit der streitbaren Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL). Streiks drohen vorerst aber keine. Der frühere Chef Claus Weselsky sitzt nicht mehr mit am Tisch. Sein Nachfolger Mario Reiß verhandelt stattdessen über mehr Geld für Tausende Beschäftigte bei der Bahn. Worauf sich Fahrgäste nun einstellen müssen.
Frühestens im März, wenn überhaupt. Beide Seiten setzen darauf, schon vorher zu einer Einigung zu gelangen. Zwar ist der vorige Tarifvertrag bereits Ende des vergangenen Jahres ausgelaufen. Bis Ende Februar gilt aber eine Friedenspflicht. Arbeitskämpfe sind in dieser Zeit deshalb nicht möglich.

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Ein erstes Angebot der Arbeitgeberseite werde es am ersten Verhandlungstag nicht geben, betonte Bahn-Personalvorstand Martin Seiler vorher.
Die Gewerkschaft fordert in der Tarifauseinandersetzung insgesamt 8 Prozent mehr Geld. 3,8 Prozent davon sollen über eine Entgelterhöhung erzielt werden. Die weiteren Erhöhungen will die Gewerkschaft über Umstrukturierungen im Tarifsystem erreichen. Konkret geht es dabei etwa um die Einführung einer neuen Tarifstufe. Die Laufzeit des neuen Tarifvertrags soll zwölf Monate betragen. Es ist die erste Tarifrunde nach der Ära des früheren GDL-Chefs Claus Weselsky.








