Fußball-Nationalmannschaft

Völler spürt WM-Vorfreude - Neuer bereit für Curaçao-Start

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Rudi Völler ist vor dem WM-Start optimistisch.

Rudi Völler ist vor dem WM-Start optimistisch.

Von dpa

Rudi Völler spürt bei den Nationalspielern eine große Vorfreude auf den Turnierstart bei der Fußball-Weltmeisterschaft. „Ich merke das, auch gestern beim Abendessen, auch beim Frühstück: am liebsten würden sie natürlich jetzt schon beginnen. Klar, je früher, desto besser“, sagte der DFB-Sportdirektor nach dem Training der DFB-Elf auf dem Campus der Wake Forest University in Winston-Salem.

Auch für das Comeback von Manuel Neuer beim Auftaktspiel am Sonntag (19.00 Uhr/ARD und MagentaTV) gegen Curaçao sieht Völler nur positive Signale. „Ihn bringt nichts aus der Ruhe. Es läuft alles gut. Er ist wieder bei der Mannschaft“, sagte Völler über den Rekordtorwart.

Neuer hatte mit den drei weiteren DFB-Torhütern Oliver Baumann, Alexander Nübel und Jonas Urbig zunächst auf einem Nebenplatz im Spry Stadium das Training ohne erkennbare Probleme an der zuletzt verletzten linken Wade aufgenommen. In Houston plant Bundestrainer Julian Nagelsmann mit dem 40-Jährigen im Tor. Neuer war am Vortag wieder ins Teamtraining eingestiegen.

DFB-Kapitän Kimmich (m.) nimmt seine Kollegen in die Pflicht.

DFB-Kapitän Kimmich (m.) nimmt seine Kollegen in die Pflicht.

Auch 23 Feldspieler im Kader von Bundestrainer Julian Nagelsmann nahmen an der Übungseinheit teil. „Alle Spieler sind fit, das ist bei einem Turnier das Allerwichtigste“, sagte Völler. Alle würden „brennen“, betonte der 66-Jährige mehrfach.

Der Sportdirektor wird vor dem ersten deutschen Spiel aus North Carolina zunächst zum Eröffnungsspiel nach Mexiko-Stadt zwischen Co-Gastgeber Mexiko und Südafrika fliegen. Und danach direkt weiter nach New York zur Eröffnung des dortigen German House of Soccer.

Joshua Kimmich hatte nach dem Einzug ins WM-Quartier in Winston-Salem seine Kollegen eindringlich in die Pflicht genommen. „Ich hoffe, dass jeder, der hier ist, Weltmeister werden möchte“, sagte der Kapitän der Fußball-Nationalmannschaft dem Sender MagentaTV. Großer Wille allein würde aber auch nicht reichen, sagte der Bayern-Profi.

„Aber das bringt uns auf dem Weg dahin nicht viel, wenn wir das nur möchten, sondern wir müssen jetzt etwas tun, um Spiele zu gewinnen. Damit sollten wir anfangen“, betonte der 31-Jährige. Die DFB-Elf trifft zum Auftakt des XXL-Turniers am Sonntag (19.00 Uhr/ARD und MagentaTV) in Houston auf WM-Neuling Curaçao. Weitere Vorrundengegner sind die Elfenbeinküste und Ecuador.

Das WM-Hotel The Graylyn Estate und die Trainingsanlage auf dem Gelände der nahegelegene Wake Forest University hat für Kimmich eine große Bedeutung. „Ich gehe davon aus, dass es Gründe gibt, dass wir hier sind, so, dass alles top vorbereitet ist“, sagte der 31-Jährige.

Garantien biete das WM-Quartier aber nicht. „Ich habe mich auch in Katar sehr heimisch gefühlt. Trotzdem sind wir am Ende nach der Vorrunde rausgeflogen“ erinnerte er an das WM-Debakel vor knapp vier Jahren.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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