Sieben Autos verwickelt

Verstappen geschockt: Todesfall auf dem Nürburgring

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Auf dem Nürburgring gab es nach dem Start einen schweren Unfall mit mehreren Autos.

Auf dem Nürburgring gab es nach dem Start einen schweren Unfall mit mehreren Autos.

Von dpa

Nach dem Massenunfall mit einem Todesfall auf dem Nürburgring hat auch Max Verstappen mit großer Bestürzung reagiert. Der viermalige Formel-1-Weltmeister, der zum Zeitpunkt des Crashs nicht am Steuer seines Langstrecken-Wagens gesessen hatte, schrieb am Samstagabend bei Instagram: „Geschockt über das, was heute passiert ist...“.

Zuvor war im Qualifier-Rennen der 24 Stunden ein Pilot ums Leben gekommen. Wie die Rennleitung mitteilte, starb Juha Miettinen im Medical Center. Nachdem der 66 Jahre alte gebürtige Finne aus seinem Wagen geborgen worden war, seien alle Reanimationsversuche erfolglos geblieben.

„Motorsport ist etwas, das wir alle lieben“, schrieb Verstappen weiter: „Aber in Zeiten wie diesen werden wir daran erinnert, wie gefährlich er sein kann.“ Verstappen drückte der Familie von Miettinen sein aufrichtiges Beileid aus.

Walter Hornung ist der Rennleiter auf dem Nürburgring, wo es einen Unfall mit tödlichen Folgen gab.
Walter Hornung ist der Rennleiter auf dem Nürburgring, wo es einen Unfall mit tödlichen Folgen gab.
Walter Hornung ist der Rennleiter auf dem Nürburgring, wo es einen Unfall mit tödlichen Folgen gab.
Beim Qualfier für die 24 Stunden auf dem Nürburgring kommt ein 66 Jahre alter Fahrer ums Leben.
Beim Qualfier für die 24 Stunden auf dem Nürburgring kommt ein 66 Jahre alter Fahrer ums Leben.
Beim Qualfier für die 24 Stunden auf dem Nürburgring kommt ein 66 Jahre alter Fahrer ums Leben.
Bei einem Langstreckenrennen auf dem Kurs ist es zu einem Massenunfall gekommen. (Symbolfoto)
Bei einem Langstreckenrennen auf dem Kurs ist es zu einem Massenunfall gekommen. (Symbolfoto)
Bei einem Langstreckenrennen auf dem Kurs ist es zu einem Massenunfall gekommen. (Symbolfoto)

Der Internationale Automobilverband Fia, der unter anderem für die Regeln und deren Einhaltung in der Formel 1 verantwortlich ist, reagierte ebenfalls mit großer Trauer auf die Todesnachricht. „Unsere Gedanken gehören seiner Familie und Freunden und allen, die an dem Event beteiligt waren“, schrieb die Fia.

In den Unfall in der Anfangsphase des eigentlichen Vier-Stunden-Rennens waren weitere sechs Wagen verwickelt. Die Piloten seien zur vorsorglichen Untersuchung in das Medical Center sowie umliegende Krankenhäuser gebracht worden. Für keinen bestehe Lebensgefahr, hieß es von der Rennleitung.

Der Wagen von Verstappen war nicht in den Horrorunfall mit insgesamt sieben Autos in der Passage Klostertal verwickelt. Zum Zeitpunkt des Crashs saß auch sein österreichischer Kollege Lucas Auer am Steuer des Mercedes-AMG mit der Startnummer 3.

Die Rennleitung hatte zunächst mitgeteilt: „Derzeit laufen die Rettungsmaßnahmen für mehrere verletzte Fahrer auf Hochtouren.“ Berichten zufolge waren mehrere Rettungswagen im Einsatz. Weitere Details wurden vorerst nicht bekannt. Der Livestream des Rennens, das über vier Stunden angesetzt war, wurde gestoppt.

Vor den Rennen an diesem Sonntag soll es im Rahmen der Startaufstellung eine Gedenkminute für den tödlich verunglückten Miettinen geben.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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