Debüt beim 24-Stunden-Rennen

Auf Siegkurs: Panne stoppt Verstappen auf dem Nürburgring

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Max Verstappen erlebte eine Entäuschung auf dem Nürburgring.

Max Verstappen erlebte eine Entäuschung auf dem Nürburgring.

Von dpa

Max Verstappen hat nach einer Technik-Panne alle Hoffnungen auf einen Sieg bei seinem Debüt im 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring begraben müssen. In Führung liegend traten am Mercedes-AMG des Verstappen-Teams knapp dreieinhalb Stunden vor Rennende Probleme auf. Wegen der notwendigen Reparaturarbeiten an der Box büßte das Fahrer-Quartett um den viermaligen Formel-1-Weltmeister alle Chancen auf den Gesamterfolg ein.

„Absolut am Boden zerstört, dass wir den Sieg nicht nach Hause holen konnten - aber so ist der Rennsport“, schrieb Verstappen bei Instagram. Zuvor hatte der Niederländer einmal mehr sein Fahrtalent gezeigt, als er mit tollen Manövern in der „Grünen Hölle“ einen Vorsprung von rund einer Minute herausfuhr. Den Sieg sicherten sich am Ende Maro Engel, Maxime Martin, Luca Stolz und Fabian Schiller in einem weiteren Mercedes-AMG. Von Platz 25 gestartet, kämpfte sich das Quartett auch dank vieler Zwischenfälle ganz nach vorn.

Mehr als 320.000 Zuschauer strömten zum 24-Stunden-Rennen.
Mehr als 320.000 Zuschauer strömten zum 24-Stunden-Rennen.
Mehr als 320.000 Zuschauer strömten zum 24-Stunden-Rennen.
Max Verstappens Team (M) hatte das Rennen lange angeführt.
Max Verstappens Team (M) hatte das Rennen lange angeführt.
Max Verstappens Team (M) hatte das Rennen lange angeführt.

Für Verstappen setzte sich damit das Pech bei seinen Starts bei Sportwagen-Rennen auf der Nordschleife fort. Bei einem Event im April hatte er einen Sieg nachträglich verloren, weil sein Team regelwidrig zu oft die Reifen gewechselt hatte. Bei einem weiteren Start von Verstappen in einem Vorbereitungsrennen hatte es ebenfalls einen Defekt am Auto gegeben.

Diesmal bremste den Niederländer und seine drei Teamkollegen Daniel Juncadella, Lucas Auer und Jules Gounon eine beschädigte Antriebswelle aus. Verstappen hatte das Auto gerade an den Spanier Juncadella übergeben, als das Team Hinweise auf einen Schaden bekam. Juncadella musste nach wenigen Runden zurück an die Garage fahren, dort wurde dann das ganze Ausmaß der Probleme erkannt.

„Natürlich sind alle mega enttäuscht“, sagte Stefan Wendl, Kundensportleiter bei Mercedes-AMG. „Motorsport kann grausam sein“, sagte Juncadella bei Viaplay. Nach mehr als drei Stunden Reparatur fuhr Juncadella das Verstappen-Auto noch einmal für zwei Runden auf die Strecke, in der Gesamtwertung wurde es Platz 38.

Formel-1-Superstar Verstappen erfüllte sich mit der Teilnahme an dem Rennen in der berühmten „Grünen Hölle“ einen Herzenswunsch und hat bereits weitere Starts bei 24-Stunden-Events in Aussicht gestellt. Der Start des 28-Jährigen sorgte für einen enormen Fan-Ansturm am Nürburgring. Mit 352.000 Zuschauern wurde der Rekord aus dem vergangenen Jahr deutlich übertroffen.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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