Fußball-Bundesliga

Trotz Überzahl: Werder verliert auch gegen Hoffenheim

Artikel vorlesen
Zählte zu den Besten bei Werder: Aushilfs-Abwehrchef Senne Lynen.

Zählte zu den Besten bei Werder: Aushilfs-Abwehrchef Senne Lynen.

Von dpa

Der SV Werder hat den Befreiungsschlag im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga verpasst. Trotz mehr als 35 Minuten Überzahl verloren die Bremer im Nachholspiel des 16. Spieltags gegen den Champions-League-Kandidaten TSG 1899 Hoffenheim mit 0:2 (0:1) warten nun seit neun Spielen auf einen Erfolg. Zudem blieben sie zum fünften Mal in den vergangenen sechs Spielen ohne Tor und sind weiter Tabellen-15.

Die Gäste aus dem Kraichgau festigten indes ihren dritten Tabellenplatz und fuhren ihren vierten Sieg in Serie ein, obwohl sie nach der Roten Karte für Wouter Burger seit der 52. Minute mit zehn Mann auskommen mussten. Alexander Prass (44.) erzielte mit einem Traumtor die Führung, kurz nach dem Platzverweis erhöhte Grischa Prömel (54.).

Für diese Aktion flog Hoffenheims Wouter Burger (r.) vom Platz.
Für diese Aktion flog Hoffenheims Wouter Burger (r.) vom Platz.
Für diese Aktion flog Hoffenheims Wouter Burger (r.) vom Platz.
Erzielte die Führung für die TSG Hoffenheim: Alexander Prass.
Erzielte die Führung für die TSG Hoffenheim: Alexander Prass.
Erzielte die Führung für die TSG Hoffenheim: Alexander Prass.
Hat derzeit wenig zu lachen: Werder-Cheftrainer Horst Steffen.
Hat derzeit wenig zu lachen: Werder-Cheftrainer Horst Steffen.
Hat derzeit wenig zu lachen: Werder-Cheftrainer Horst Steffen.
Darf sich über eine Erfolgsserie freuen: Hoffenheims Christian Ilzer.
Darf sich über eine Erfolgsserie freuen: Hoffenheims Christian Ilzer.
Darf sich über eine Erfolgsserie freuen: Hoffenheims Christian Ilzer.
Gemeinsames Gedenken vor dem Anpfiff.
Gemeinsames Gedenken vor dem Anpfiff.
Gemeinsames Gedenken vor dem Anpfiff.

Beide Mannschaften brauchten vor 39.500 Zuschauern keine Zeit zum Abtasten und bemühten sich von Beginn an, nach vorn zu spielen. Schon nach knapp 55 Sekunden kam Bremens Justin Njinmah zum Abschluss, verzog aber aus 13 Metern knapp.

Die Gäste waren mit ihrer spielerischen Qualität zwar optisch überlegen. Doch zwingend wurde das Team von Coach Christian Ilzer zunächst nur selten. Einen Kopfball von Andrej Kramaric nach einem Eckball parierte Werder-Torwart Mio Backhaus. Das war's zunächst.

Die neu formierte Bremer Abwehr hielt lange gut dagegen. Und das, obwohl Werder-Trainer Horst Steffen die Defensiv-Stammkräfte Amos Pieper (verletzt) und Marco Friedl (gesperrt) fehlten.

Dafür brachte er unter anderem Julian Malatini und Oliver Deman. Zudem gab er Cameron Puertas im Mittelfeld wieder eine Chance und verhalf Stürmer und Winter-Leihe Jovan Milosevic zum Startelf-Debüt. Sein TSG-Kollege Ilzer setzte auf drei neue Spieler, darunter die Offensivkräfte Prömel und Tim Lemperle.

Nach der intensiven Anfangsphase flachte die Partie ab. Werder gelang es nicht, Druck aufzubauen. Und auch die Gäste taten sich schwer. Umso überraschender fiel die Führung für die Hoffenheimer, als Prass aus 20 Metern den Ball unhaltbar für Backhaus in den Winkel jagte.

Kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit wurde es hektisch. Hoffenheims Burger sah zu Recht nach einem groben Foulspiel an Puertas Rot. Doch nur zwei Minuten später bauten die Kraichgauer ihr Führung durch Prömel aus. Auch nach Prüfung durch den VAR behielt der Treffer seine Gültigkeit.

Als Romano Schmid (65.) den vermeintlichen Anschlusstreffer markierte, kam kurz Hoffnung bei den Bremern auf. Diese Hoffnung machte der VAR wegen Schmids Abseitsstellung zunichte.

Was folgte, war ein Beweis für die derzeit spielerische Begrenztheit des SV Werder. Trotz Überzahl wirkte das Spiel ideenlos. Die Hoffenheimer glichen ihre zahlenmäßige Unterlegenheit durch eine starke läuferische Leistung aus und kamen verdient zum Erfolg.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

Folgen Sie Themen dieses Artikels:

Alle Artikel zu gefolgten Themen und Autoren finden Sie bei mein Idowa

Keine Kommentare


Neueste zuerst Älteste zuerst Beliebteste zuerst
alle Leser-Kommentare anzeigen
Leser-Kommentare ausblenden

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.

merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.