Speedway
Trans MF Landshut Devils verpflichten Masters und Lawson

Diese Transfermeldungen lassen die Herzen der Devils-Fans höherschlagen: Der 35-jährige australische Top-Fahrer Sam Masters wechselt an die Isar und schlüpft in der kommenden Saison in den Rennanzug der Trans MF Landshut Devils und wird für die Teufel in der polnischen Speedway-Nationalliga um Punkte fahren. Mit dieser Top-Verpflichtung gelang den Verantwortlichen der Niederbayern ein echter Coup auf dem Transfermarkt. Und damit nicht genug: Auch der Brite Richard Lawson schließt sich dem amtierenden Vizemeister an. Lawson fuhr in der Vorsaison für Speedway Krakow sowie die King's Lynn Stars in England.
Der routinierte Ausnahmekönner zählt schließlich seit Jahren zu den besten Akteuren der Liga und ging in den vergangenen drei Rennzeiten für Ligakonkurrent Gniezno an das Startband. Nun schlägt er ein neues sportliches Kapitel in der Ellermühle auf und blickt der kommenden Aufgabe mit einer großen Portion Vorfreude entgegen: „Über den Verein, die Verantwortlichen, die Stimmung im Team und das gesamte Umfeld hört man nur das Beste - und mir gefällt die Bahn in Landshut. Die Mannschaft hat enormes Potenzial, und wir können gemeinsam eine richtig erfolgreiche Saison hinlegen. Ich kenne die erfahrenen Jungs, und zusammen mit den hochtalentierten jungen deutschen Fahrern haben wir die perfekte Mischung.“
Dass der Wechsel so reibungslos über die Bühne ging, freut die Vereinsführung besonders: „Sam hatte angefragt, ob ein Platz in unserem Team frei wäre. Wenn ein Fahrer dieses Kalibers auf dem Markt ist, prüft man natürlich sofort, ob ein Transfer realisierbar ist. Am Ende ging alles sehr schnell und unkompliziert. Sam ist ein echter Leader, gibt auf dem Oval immer alles, und mit seiner spektakulären Fahrweise sowie seiner großen Routine werden wir noch viel Freude an ihm haben“, erklärt der ACL-Vorsitzende Gerald Simbeck.
Richard Lawson begann seine Motorsportkarriere im Motocross und fährt seit 2008 Speedway. In Polen fuhr er bislang für Oppeln, Tarnow und Krakow. „Richie hat in der letzten Saison bewiesen, dass er sich auch auf polnischen Bahnen pudelwohl fühlt. In England gehört er in den beiden Top-Ligen gefühlt seit einer Ewigkeit zu den Topscorern. Nach der Kontaktaufnahme war relativ schnell klar, dass die Chemie stimmt, was für uns ja auch immer mit entscheidend ist“, kommentiert ACL-Sportleiter Klaus Zwerschina die Verpflichtung.











