Bundesliga-Transfer

Neuer Verein des Straubingers Eric Martel steht fest

Von einer Karnevals-Hochburg zur nächsten: Der 24-Jährige schließt sich dem FSV Mainz 05 an und soll dort im Mittelfeld einen Japaner ersetzen.

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Der Straubinger Eric Martel spielt künftig wieder an der Seite seines früheren U 21-Teamkollegen Paul Nebel (r.).

Der Straubinger Eric Martel spielt künftig wieder an der Seite seines früheren U 21-Teamkollegen Paul Nebel (r.).

Eric Martel wechselt zum FSV Mainz 05. Am Sonntagabend hatten der Straubinger und der 1. FC Köln eine Meldung unserer Redaktion bestätigt, der zufolge der 24-Jährige den Verein nach Vertragsablauf ablösefrei verlässt. Ein Wechsel innerhalb der Bundesliga hatte sich angebahnt, vieles deutete zunächst auf einen Transfer zum VfL Wolfsburg hin, der sich allerdings erst noch in der Relegation gegen Paderborn den Klassenerhalt sichern muss.

Nun läuft Martel also weiterhin am Rhein und in Rot-Weiß auf - allerdings in Mainzer Rot-Weiß. Mit der Verpflichtung des niederbayerischen Abräumers rüsten sich die Nullfünfer für den bevorstehenden Abgang des Japaners Kaishu Sano, der in seiner starken zweiten Spielzeit in Mainz kein Spiel verpasst und Interesse aus der englischen Premier League auf sich gezogen hat.

Martel am Montag mit seiner Ehefrau Caro beim Kölner Saisonabschluss.

Martel am Montag mit seiner Ehefrau Caro beim Kölner Saisonabschluss.

Im Oberhaus etabliert

Im Gegensatz zum 1. FC Köln sind die Mainzer längst keine Fahrstuhlmannschaft mehr. Seit 2009 spielen die Rheinhessen ununterbrochen im deutschen Fußball-Oberhaus – der FC stieg in dieser Zeit dreimal ab und wieder auf. Zwar sah es nach dürftigen Saisonstarts immer mal wieder nach einem Abstieg aus, der letztlich allerdings meist souverän abgewendet wurde, so auch in dieser Saison.

Die Mainzer waren zu Jahresbeginn noch das Bundesliga-Schlusslicht, stabilisierten sich aber unter dem Schweizer Urs Fischer, der im Dezember das Traineramt übernahm und in 21 Ligapartien nur fünf Niederlagen hinnehmen musste, und landeten am Ende auf Platz zehn, acht Zähler vor den Kölnern, die jedoch beide direkten Duelle knapp für sich entschieden. In ihrer 18. Bundesliga-Spielzeit am Stück können sie nun auf einen zweikampfstarken Sechser aus Straubing mit der Erfahrung aus 90 Erstliga-Einsätzen für die „Geißböcke“ zählen.

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