Fußball-Bundesliga

Kein Füllkrug-Tor: Stuttgart siegt gegen Bremen

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Torschütze und Vorbereiter: Maximilian Mittelstädt (l) jubelt nach seinem Tor zum 1:0 mit Grischa Prömel

Torschütze und Vorbereiter: Maximilian Mittelstädt (l) jubelt nach seinem Tor zum 1:0 mit Grischa Prömel

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Von dpa

Der VfB Stuttgart hat den Vormarsch des SV Werder Bremen in der Fußball-Bundesliga vorerst gestoppt. Vier Tage nach dem frustrierenden 0:2 in der Champions League bei Galatasaray Istanbul siegten die Schwaben in einer zähen Partie 1:0 (1:0) und sprangen mit nun zwölf Punkten zumindest vorübergehend auf den achten Tabellenplatz.

Ein frühes Tor von Maximilian Mittelstädt (7. Minute) sorgte für den zweiten Stuttgarter Liga-Sieg in Folge vor 60.000 Zuschauern. Für den SV Werder, der mit 15 Zählern vorerst Fünfter bleibt, war es die erste Liga-Niederlage seit dem 1:4 am ersten Spieltag beim SC Freiburg.

Pyro- und Turbostart der Stuttgarter

Die Stuttgarter starteten ähnlich feurig in die Partie wie ihre pyroaffinen Fans. Nach einem feinen Angriff über die rechte Seite schickte Grischa Prömel den Ball einmal quer durch den Strafraum auf die andere Seite, wo Mittelstädt angerauscht kam und mit der Innenseite aus 14 Metern perfekt unters Tordach vollendete. Karl Hein im Werder-Tor war machtlos.

Feurig: Die Stuttgarter Fans zündeln.
Feurig: Die Stuttgarter Fans zündeln.
Feurig: Die Stuttgarter Fans zündeln.
Hier geblieben: Stuttgarts Abwehrspieler Luca Jaquez packt die Grätsche gegen Werder-Stürmer Niclas Füllkrug aus.
Hier geblieben: Stuttgarts Abwehrspieler Luca Jaquez packt die Grätsche gegen Werder-Stürmer Niclas Füllkrug aus.
Hier geblieben: Stuttgarts Abwehrspieler Luca Jaquez packt die Grätsche gegen Werder-Stürmer Niclas Füllkrug aus.
Und es schlägt ein: Werder-Torwart Karl Hein ist beim Stuttgarter Führungstor machtlos.
Und es schlägt ein: Werder-Torwart Karl Hein ist beim Stuttgarter Führungstor machtlos.
Und es schlägt ein: Werder-Torwart Karl Hein ist beim Stuttgarter Führungstor machtlos.

Wer auf mehr Spektakel vor der Pause hoffte, hoffte vergebens. Die Stuttgarter taten kaum mehr, als sie mussten. Und die Bremer konnten nicht so recht, wie sie vielleicht wollten. Chris Führich und Bilal El Khannouss hatten noch die vielversprechendsten Abschlüsse für die Schwaben, die aber wenig von der in Istanbul gezeigten Champions-League-Intensität in den Bundesliga-Alltag mitbrachten.

Grüll prüft Seimen

Topchancen der Gäste sehnte der Werder-Anhang vergebens herbei. Das Selbstbewusstsein aus seiner Serie von sieben ungeschlagenen Liga-Spielen schien der SVW im Gepäck vergessen zu haben. Auf dem Platz war jedenfalls nichts davon zu spüren, offensiv fanden die Bremer überhaupt nicht statt. Einzig Marco Grüll versuchte es mal mit einem Schuss aus der Distanz. VfB-Torhüter Dennis Seimen, der wieder für Fabian Bredlow in die Startelf rotiert war, fing den Ball mühelos.

Auch Nationalmannschafts-Rückkehrer Niclas Füllkrug konnte die zuvor im Sky-Interview getätigte Aussage seines Trainers Daniel Thioune („Niclas ist aktuell sehr sexy“) zunächst nicht auf dem Platz bestätigen. Lediglich VfB-Abwehrspieler Jeff Chabot schenkte er in den vielen Zweikämpfen herzhaft ein. Nach einem Luftduell, das für Chabot mit einem Schmerzensschrei auf dem Boden endete, sah der Werder-Stürmer die Gelbe Karte.

„Auf geht's Werder, kämpfen und siegen“, skandierten die Gästefans, als ihre Lieblinge in die Kabine schlichen. Als sie wieder herauskamen, fanden sie zumindest gleich den Weg in den Stuttgarter Strafraum: Füllkrug setzte Youri Regeer ein, der frei vor Seimen an der starken Reaktion des VfB-Torhüters scheiterte.

Mittelstädt verpasst Doppelpack

Auf der anderen Seite verpasste Mittelstädt seinen Doppelpack, als dem Linksverteidiger nach einer kurz ausgeführten Eckstoß-Variante nur Heins Fingerspitzen und der Pfosten im Weg standen. Der Flachschuss hätte sonst wohl genau gepasst.

Die Partie nahm nun Fahrt auf, was auch an den offensiv aktiveren Bremern lag. Thiounes Elf erarbeitete sich einige Abschlüsse, war insgesamt aber nicht zwingend genug. Einen technisch ansehnlichen Drehschuss von Ludovit Reis parierte Seimen. Viel mehr ließen die Stuttgarter, die nach vorn selbst blass blieben, nicht zu.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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