Champions League

Verpasster Coup gegen Atlético: VfB zwischen Stolz und Ärger

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Ermedin Demirovic (M.) und seine VfB-Kollegen kurz nach dem Abpfiff.

Ermedin Demirovic (M.) und seine VfB-Kollegen kurz nach dem Abpfiff.

Wahl-O-Mat
Von dpa

Sieg verpasst, Selbstvertrauen gewonnen. Beim VfB Stuttgart waren sie nach dem 1:1 (1:0) gegen Atlético Madrid hin- und hergerissen: zwischen Stolz und Ärger. Im Grunde seien alle glücklich, sagte Sportvorstand Fabian Wohlgemuth. Über die mitunter furiose Leistung. Was das Ergebnis betrifft, wäre aber mehr drin gewesen, resümierten die Schwaben unisono.

„Wir waren gierig, griffig. Das, was sonst Atlético auszeichnet, diese Verbindung aus spielerischer Klasse und Aggressivität, haben wir heute auf den Platz gebracht“, sagte Wohlgemuth nach der Champions-League-Partie am Dienstag und sprach vom bislang „besten Spiel“ der Stuttgarter in dieser Saison. Eine „Unachtsamkeit“ habe sie aber „um den vollen Lohn dieser Energieleistung gebracht“. Statt drei Punkten gab's letztlich einen. Ein Teil- als Achtungserfolg. Aber eben nicht der große Coup, der möglich gewesen wäre.

Vergab in der Schlussphase eine Großchance: Jeff Chabot.

Vergab in der Schlussphase eine Großchance: Jeff Chabot.

Undav: „Verlorene zwei Punkte“

Es seien „verlorene zwei Punkte“, analysierte Kapitän Deniz Undav bei Prime Video. Immerhin hatte der Fußball-Bundesligist nach der Führung durch Jamie Leweling (36. Minute) und dem Ausgleich durch Julián Alvarez (47.) fast eine halbe Stunde in Überzahl gespielt. Für ein weiteres Tor konnte der VfB die Rote Karte gegen Madrids Morten Hjulmand (64.) aber nicht mehr nutzen.

„Wir waren klar besser, haben viele Chancen gehabt“, meinte Undav. „Das ist etwas, was uns gerade verfolgt: Dass wir daraus ein bisschen bis gar nix machen.“ Bei der 0:1-Niederlage beim Hamburger SV am vergangenen Samstag war das auch schon so. Effizienz als Thema der Woche beim VfB.

Immerhin: In der Königsklasse liegt das Team von Trainer Sebastian Hoeneß mit sieben von neun möglichen Punkten nach der ersten drei Spielen klar auf K.o.-Phasen-Kurs. In der Liga, wo er aktuell nur Tabellen-13. ist und am Freitag auf Schlusslicht Borussia Mönchengladbach trifft, muss sich der VfB aber steigern - auch in puncto Torabschluss. „Die Leistung ist da. Wir müssen einfach nur die Dinger machen“, sagte Undav. „Irgendwann kommt der Dosenöffner.“

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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