Fußball-Bundesliga

Karius patzt und verletzt sich: Schalke-Abend zum Vergessen

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Blutige Nase: Schalkes Torhüter Loris Karius muss verletzt vom Platz.

Blutige Nase: Schalkes Torhüter Loris Karius muss verletzt vom Platz.

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Von dpa

Loris Karius ist beim nächsten Rückschlag für den FC Schalke 04 zum großen Pechvogel des Aufsteigers avanciert. Der Torhüter der Königsblauen leitete erst mit einem dicken Patzer die 1:2 (0:2)-Niederlage bei der TSG 1899 Hoffenheim ein. Kurz nach der Pause musste der 33-Jährige nach einem Zusammenprall mit seinem Kollegen Robin Gosens am Kopf verletzt vom Platz.

So erlebte die Mannschaft von Trainer Miron Muslic einen Abschluss des neunten Bundesliga-Spieltags zum Vergessen. Nach dem sechsten sieglosen Spiel in Serie gehen die Gelsenkirchener als Tabellenvorletzter in die Länderspielpause.

Schalke-Treffer nach 500 torlosen Minuten zu wenig

Vor 28.369 Zuschauern im Sinsheimer Stadion erzielte Fisnik Asllani (10. Minute) das 1:0 für die Kraichgauer - es war ein Geschenk des zuletzt so starken Karius. Tim Lemperle erhöhte auf 2:0 (26.). Junior Adamus Treffer (81.) nach 500 torlosen Schalker Minuten war zu wenig. Damit warten die Gelsenkirchener weiter auf ihren zweiten Saisonsieg. Hoffenheim kletterte nach zuletzt drei sieglosen Pflichtspielen auf den neunten Tabellenplatz.

Unter Druck: Schalke-Keeper Loris Karius gegen Hoffenheim.
Unter Druck: Schalke-Keeper Loris Karius gegen Hoffenheim.
Unter Druck: Schalke-Keeper Loris Karius gegen Hoffenheim.
Torschützen für Hoffenheim: Fisnik Asllani (l.) und Tim Lemperle.
Torschützen für Hoffenheim: Fisnik Asllani (l.) und Tim Lemperle.
Torschützen für Hoffenheim: Fisnik Asllani (l.) und Tim Lemperle.
Schon wieder nach einem Zusammenprall mit einem Mitspieler verletzt: Robin Gosens (M.)
Schon wieder nach einem Zusammenprall mit einem Mitspieler verletzt: Robin Gosens (M.)
Schon wieder nach einem Zusammenprall mit einem Mitspieler verletzt: Robin Gosens (M.)

Frank Baumann hatte Muslic diese Woche eine längerfristige Jobgarantie ausgesprochen: „Um es ganz klar zu sagen: Es wird in den kommenden Wochen und Monaten keine Diskussionen über Miron geben. Wir haben Überzeugung und Vertrauen, dass wir uns gemeinsam steigern werden“, sagte Schalkes Sportvorstand. Der 44 Jahre alte Chefcoach selbst sagte danach: „Ich fühle mich nicht unantastbar.“

Gosens erwischt es zum zweiten Mal

Bei Schalke kehrten Soufiane El-Faouzi und Robin Gosens, die vor zwei Wochen in Köln mit den Köpfen zusammen gestoßen waren, in die Startelf zurück. El-Faouzi mit Maske, Gosens mit schwarzem Verband. Letzteren erwischte es aber zu Beginn der zweiten Halbzeit ebenso wie Karius: Gosens knallte bei einer Rettungsaktion mit seinem Schlussmann zusammen, traf diesen mit den Stollen auf der Nase - und musste selbst mit einem Knieverband gestützt von zwei Teamkollegen vom Platz geführt werden.

Die rund 10.000 mitgereisten Fans der Königsblauen boten ihrer in Grün gekleideten Mannschaft eine lautstarke Kulisse. Ein Blackout von Karius bescherte dann aber Asllani dessen erstes Liga-Tor in dieser Saison. Der zuletzt so starke Schalke-Keeper schoss nach einem Rückpass von seinem Mitspieler El-Faouzi Hoffenheims Stürmer so an, dass der nur den Fuß hinhalten muss - 1:0 für die TSG.

Schalke drängt in der Schlussphase

Die Hoffenheimer konnten zunächst nicht so richtig an ihre überzeugende Leistung aus der Europa League bei Crystal Palace (1:1) anknüpfen. Zu ungenau agierten die Hausherren um Stürmerstar Andrej Kramaric, fanden dann aber doch eine Lücke in der unsortierten Gegnerabwehr: Lemperle traf nach feinem Zusammenspiel mit Asllani.

Nach dem unfreiwilligen Abgang von Karius - für ihn rückte Kevin Müller zwischen die Pfosten - bäumte sich Schalke auf. Adil Aouchiche setzte den Ball mit einem Schlenzer an die Latte, TSG-Torhüter Oliver Baumann konnte nur hinterherschauen. Junior Dina Ebimbe vergab eine weitere Chance. Die Kraichgauer spielten ihre Konter zu schlampig aus, um die hektische Partie frühzeitig zu entscheiden. So wurde es nach Adamus Tor noch einmal spannend.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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