Weltmeisterschaft
Darts-Märchen vorbei: 71 Jahre alter Lim verliert deutlich
Der deutsche Darts-Profi Gabriel Clemens hat die dritte Runde der WM erreicht und darf im Alexandra Palace in London nach Weihnachten erneut antreten. Clemens gewann am Nachmittag glatt mit 3:0 gegen den favorisierten Niederländer Wessel Nijman und schaffte bereits zum fünften Mal den Sprung in die Runde der besten 32. Sein größter Erfolg war der Einzug ins WM-Halbfinale im Jahr 2023.
„Grundsätzlich erwartet man das immer von sich. Es war gut von mir. Vielleicht ein bisschen schlecht auf die Doppel, aber ansonsten hatte ich es gut im Griff“, sagte Clemens bei DAZN. Nijman habe definitiv seine Chancen gehabt. „Im zweiten Satz habe ich direkt ausgemacht, das ist für den Kopf gut“, fügte der Deutsche an.
Ebenfalls am Nachmittag beendet war der Weg von Debütant Munyua, der Kenia vergangene Woche den ersten Sieg bei einer WM beschert hatte. Mit dem 3:2 gegen den belgischen Mitfavoriten Mike de Decker in Runde eins hatte Munyua so auf sich aufmerksam gemacht, dass Kenias Staatspräsident Glückwünsche nach London schickte.
Sein erster Auftritt war umso spektakulärer, als dass er sich gleich mehrere Male verrechnete - und trotzdem in dem knappen Duell als Sieger von der Bühne ging. In Runde zwei war gegen den Niederländer Kevin Doets aber schnell Schluss. Beim deutlichen 0:3 gewann der Tierarzt aus Kenia lediglich zwei Legs.
Runde drei beginnt am 27. Dezember. Als letzter Deutscher vor Weihnachten spielt am Dienstag (16.30 Uhr/Sport1 und DAZN) Arno Merk gegen den Schotten Peter Wright. Bereits in Runde drei stehen Ricardo Pietreczko, Martin Schindler und der ehemalige WM-Halbfinalist Clemens.










