Saisonfinale in Oslo

Franzose Perrot gewinnt Gesamtweltcup im Biathlon

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Éric Perrot sichert sich den Triumph im Gesamtweltcup.

Éric Perrot sichert sich den Triumph im Gesamtweltcup.

Von dpa

Biathlet Éric Perrot hat sich vorzeitig zum ersten Mal den Triumph im Gesamtweltcup gesichert. Der 24 Jahre alte Franzose kam im Sprint beim Saisonfinale in Oslo auf den dritten Rang und ist damit nicht mehr von der Topposition zu verdrängen. Perrot leistete sich eine Strafrunde und lag um 4,6 Sekunden hinter Tagessieger Sturla Holm Laegreid.

„Es ist schwer, die richtigen Worte zu finden. Es ist großartig“, schwärmte Perrot im ZDF. „Ich habe mir den größten Traum im Biathlon selbst erfüllt.“

Der Norweger Laegreid hat zwar keine Chance mehr, seinen Vorjahressieg im Gesamtweltcup zu wiederholen. Durch seinen vierten Sieg in Serie holte sich der 29-Jährige aber zumindest die Disziplinenwertung im Sprint für den Olympia-Winter. „Ich bin echt glücklich heute damit“, sagte er. Zweiter in Oslo wurde Perrots Teamkollege Émilien Jacquelin.

Philipp Nawrath schießt perfekt, kann aber in der Loipe nicht mithalten.

Philipp Nawrath schießt perfekt, kann aber in der Loipe nicht mithalten.

Bester von insgesamt acht deutschen Startern war Philipp Nawrath. Der 33-Jährige traf zwar alle zehn Schüsse, konnte aber in der Loipe nicht mit den Topathleten mithalten und kam auf den achten Platz. Das Podest verpasste er deutlich um 31,7 Sekunden. „Das ist schwer zu erklären. Ich war heute nicht ganz so frisch auf der Runde“, sagte Nawrath. „In der letzten Runde ist mir leider ein bisschen der Dampf ausgegangen.“

Für das Verfolgungsrennen am Samstag (16.15 Uhr/ZDF und Eurosport) besitzt Nawrath damit aber zumindest eine gute Ausgangslage. Philipp Horn kam mit zwei Strafrunden auf Platz zwölf, Justus Strelow wurde 13. mit einem Schießfehler.

Franz Schaser traf bei seinem Weltcup-Debüt alle zehn Schüsse und sammelte als 24. Punkte. „Ich war extrem nervös, ich bin im Hotelzimmer auf und ab gegangen. Ich bin sehr zufrieden“, sagte der 23-Jährige. Die weiteren deutschen Starter hatten mit den vorderen Platzierungen nichts zu tun und kamen nicht unter die besten 45.

Tags zuvor hatte sich die Französin Lou Jeanmonnot den Gewinn des Gesamtweltcups als Nachfolgerin von Vorjahressiegerin Franziska Preuß gesichert.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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