Australian Open

Eva Lys bei Australian Open gleich raus

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Eva Lys erlebte bei den Australian Open eine bittere Enttäuschung.

Eva Lys erlebte bei den Australian Open eine bittere Enttäuschung.

Von dpa

Eva Lys hat bei den Australian Open eine herbe Enttäuschung erlebt. Ein Jahr nach ihrem wundersamen Einzug ins Achtelfinale musste sich Deutschlands derzeit beste Tennisspielerin in Melbourne der Rumänin Sorana Cirstea mit 6:3, 4:6, 3:6 geschlagen geben und schied damit wie schon zuvor Tatjana Maria und Ella Seidel in der ersten Runde aus. Nach einer unkonzentrierten und fehlerhaften Leistung war das Aus von Lys nach 2:10 Stunden besiegelt.

Lys hatte im vergangenen Jahr in Melbourne als sogenannte Lucky Loserin für Furore gesorgt und ihr bislang bestes Grand-Slam-Ergebnis erreicht. Es war der Auftakt in eine starke Saison für Lys, die sie als deutsche Nummer eins beendete.

Gegen Cirstea wirkte Lys aber von Beginn an nervös und angespannt. Dass sie nach ihrem Erfolgslauf 2025 viele Punkte in der Weltrangliste zu verteidigen hatte, schien die Norddeutsche zu hemmen. Zwar gelang Lys ein schnelles Break. Wirklich Sicherheit gab ihr das aber nicht. Dennoch holte sich Lys nach 42 Minuten den ersten Satz.

Eva Lys erlebte bei den Australian Open eine bittere Enttäuschung.

Eva Lys erlebte bei den Australian Open eine bittere Enttäuschung.

Nun schien sich die Nervosität bei Lys etwas zu legen. Der Nummer 39 der Welt gelang erneut ein schnelles Break, der Weg in Runde zwei schien jetzt frei. Doch dann verlor Lys völlig ihren Rhythmus. Der Hamburgerin unterliefen viele einfache Fehler, die Cirstea zum Satzausgleich nutzte.

Lys verließ nun kurz den Platz, um sich zu sammeln. Doch Ruhe kehrte nicht ein in ihr Spiel. Nach einem weiteren vermeidbaren Fehler pfefferte sie ihren Schläger auf den Boden, zum 1:3 gab sie mit einem Doppelfehler ihren Aufschlag ab. Lys wurde jetzt immer hektischer, reihte Fehler an Fehler. Zwar schaffte sie noch einmal den Ausgleich zum 3:3, dann verlor sie aber wieder ihren Aufschlag und kassierte eine ganz bittere Niederlage. 50 vermeidbare Fehler waren am Ende einfach zu viel.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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