Mögliche Brandstiftung

Autobrand in Landshuter Tiefgarage: Verdächtiger ermittelt

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Zahlreiche Feuerwehrautos badeten die Luitpoldstraße und die nähere Umgebung in Blaulicht.

Zahlreiche Feuerwehrautos badeten die Luitpoldstraße und die nähere Umgebung in Blaulicht.

Von Redaktion idowa

Nach dem schadensträchtigen Brand zweier Autos in einer Landshuter Tiefgarage am Montag, 9. März, hat die Polizei einen Tatverdächtigen ermittelt.

Laut Polizeibericht nahm eine Zivilstreife am Dienstag, 17. März, den 33-jährigen Rumänen aufgrund anderweitiger Ermittlungen nach einer Kontrolle vorläufig fest. Rasch ergaben sich allerdings konkrete Hinweise, dass der Mann für den Brand in der Tiefgarage in der Luitpoldstraße verantwortlich sein könnte. Ob er auch als Verursacher für den Brand des vor der Tiefgarage abgestellten Autos in Frage kommt, wird noch geprüft.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Landshut erging gegen den Rumänen Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts der schweren Brandstiftung. Nach Vorführung beim Amtsgericht Landshut wurde er am Mittwoch in eine bayerische Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Der mutmaßlich von dem 33-Jährigen verursachte Brand hatte am 9. März für großen Aufruhr in Landshut gesorgt: Zunächst geriet gegen 20.20 Uhr ein Mercedes Sprinter vor der Tiefgarage eines Wohnblocks in der Luitpoldstraße in Brand, konnte aber zeitnah von Zeugen gelöscht werden.

Kurze Zeit später wurde ein weiterer Brand gemeldet - diesmal ein Auto im 2. Untergeschoss der Tiefgarage. Das Auto brannte den Polizeiangaben zufolge vollständig aus, wobei eine Vielzahl weiterer in der Tiefgarage abgestellter Fahrzeuge insbesondere durch die massive Rauch- und Rußentwicklung beschädigt wurde. Wie hoch der entstandene Schaden an den Autos ausfällt, konnten die Beamten noch nicht einschätzen.

Der entstandene Gebäudeschaden hingegen dürfte sich ersten Schätzungen zufolge zumindest im sechsstelligen Eurobereich bewegen. Die Gebäudestatik war infolge des Brandes nicht beeinträchtigt, das teilte ein bestellter Sachverständiger mit.

Infolge der Rauchentwicklung mussten vier Personen ambulant versorgt werden, 38 weitere wurden durch die zahlreichen Einsatzkräfte des BRK untersucht. Für die Bewohner, die kurzzeitig ihre Wohnungen verlassen mussten, war eine Versorgung bei einem nahegelegenen Getränkemarkt organisiert worden.

Zahlreiche Feuerwehrautos badeten die Luitpoldstraße und die nähere Umgebung in Blaulicht.
Zahlreiche Feuerwehrautos badeten die Luitpoldstraße und die nähere Umgebung in Blaulicht.
Zahlreiche Feuerwehrautos badeten die Luitpoldstraße und die nähere Umgebung in Blaulicht.
Zahlreiche Feuerwehrautos badeten die Luitpoldstraße und die nähere Umgebung in Blaulicht.
Zahlreiche Feuerwehrautos badeten die Luitpoldstraße und die nähere Umgebung in Blaulicht.
Zahlreiche Feuerwehrautos badeten die Luitpoldstraße und die nähere Umgebung in Blaulicht.
Zahlreiche Feuerwehrautos badeten die Luitpoldstraße und die nähere Umgebung in Blaulicht.
Zahlreiche Feuerwehrautos badeten die Luitpoldstraße und die nähere Umgebung in Blaulicht.
Zahlreiche Feuerwehrautos badeten die Luitpoldstraße und die nähere Umgebung in Blaulicht.
Der Brand war in der Tiefgarage eines großen Wohnhauses ausgebrochen.
Der Brand war in der Tiefgarage eines großen Wohnhauses ausgebrochen.
Der Brand war in der Tiefgarage eines großen Wohnhauses ausgebrochen.

Der Brand konnte schließlich gegen 21.55 Uhr gelöscht werden. Im Anschluss an die Nachlösch- und Lüftungsarbeiten konnten die Bewohner in ihre Anwesen zurückkehren. Die Nachlöscharbeiten zogen sich nach Angaben der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Landshut noch bis etwa 23.30 Uhr hin. 

Die Luitpoldstraße war im Kreuzungsbereich Rupprechtstraße sowie bis zum Bahnhof während des gesamten Einsatzes komplett gesperrt. Auch Rupprechtstraße und Herzog-Albrecht-Straße waren gesperrt. Nach Einsatzende konnten alle Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Insgesamt waren circa 120 Kräfte der Feuerwehr und etwa 85 des BRK mit unter anderem drei Rettungshubschraubern im Einsatz.

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