Fußball-Bundesliga

Hecking in Wolfsburg mit Vertrag bis Saisonende

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Dieter Hecking soll den VfL Wolfsburg vor dem Abstieg retten.

Dieter Hecking soll den VfL Wolfsburg vor dem Abstieg retten.

Von dpa

Dieter Hecking hat beim VfL Wolfsburg erst einmal nur einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 61-Jährige soll die Niedersachsen vor dem Abstieg aus der Fußball-Bundesliga bewahren. Der VW-Club hat als Tabellenvorletzter bereits vier Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz. Die Niedersachsen hatten sich am Sonntag von Trainer Daniel Bauer und Sport-Geschäftsführer Peter Christiansen getrennt.

„Es geht jetzt nur um den VfL Wolfsburg“, sagte Hecking bei seiner Vorstellung. Unterstützung bekommt der erfahrene Coach vom früheren Wolfsburger Erfolgstorwart Diego Benaglio. Der 42-Jährige, aktuell Aufsichtsratsmitglied beim VW-Club, soll als Bindeglied zwischen Mannschaft und Vereinsführung fungieren und Hecking in den kommenden Wochen den Rücken freihalten. Benaglio wurde mit dem VfL Wolfsburg 2009 deutscher Meister und holte 2015 unter Hecking den DFB-Pokal.

Diego Benaglio soll beim VfL Wolfsburg mehr sportliche Verantwortung übernehmen. (Archivbild)

Diego Benaglio soll beim VfL Wolfsburg mehr sportliche Verantwortung übernehmen. (Archivbild)

„Wir haben Diego Benaglio gebeten, noch enger an die Mannschaft zu rücken. Er soll das sportliche Team komplettieren“, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Sebastian Rudolph. Benaglio steht damit zusammen mit Hecking und Sportdirektor Pirmin Schwegler in der Verantwortung. „Er kehrt quasi zurück auf den Platz, damit Dieter Hecking und Pirmin Schwegler sich genau auf das konzentrieren können, wofür sie geholt wurden.“

Hecking war bereits von 2013 bis 2016 in Wolfsburg tätig und holte 2015 den DFB-Pokal. „Ich hatte hier meine erfolgreichste Zeit als Trainer“, sagte Hecking. Der 61-Jährige weiß um die Schwere der Aufgabe. „Heikel umschreibt es nett. Die Lage ist nicht gut. Sonst wäre ich nicht hier.“

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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