Fußball-Nationalmannschaft

Endlich vereint: Rüdigers große Vorfreude auf Mourinho

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Real Madrid ist der Nummer-eins-Club für Antonio Rüdiger.

Real Madrid ist der Nummer-eins-Club für Antonio Rüdiger.

Von dpa

Nationalspieler Antonio Rüdiger ist sehr froh darüber, dass er in der Spätphase seiner Fußball-Karriere doch noch mit José Mourinho (63) zusammenarbeiten darf. Der Portugiese kehrt nach 13 Jahren als Trainer zu Real Madrid zurück, wo der 33-jährige Rüdiger gerade seinen Vertrag noch einmal um eine Saison bis Mitte 2027 verlängert hat.

„Ich freue mich sehr auf Mourinho. Endlich klappt es, dass ich unter ihm spielen kann“, sagte Rüdiger im deutschen WM-Quartier in Winston-Salem. „In der Vergangenheit gab es sehr viele Gespräche mit ihm. Aber es ist irgendwie nicht passiert. Umso mehr freue ich mich, ihn jetzt bei uns willkommen zu heißen.“

Rüdiger wollte unbedingt beim spanischen Topclub bleiben. „Ich hatte ein schwieriges letztes Jahr, vor allem was das Körperliche angeht. Ich hatte mit vielen Verletzungen zu kämpfen“, sagte der Innenverteidiger: „Ich habe mich wieder zurückgekämpft. Madrid ist quasi jetzt mein Zuhause. Deswegen habe ich nie an etwas anderes gedacht. Ich wollte nur wieder fit werden und mir meinen neuen Vertrag verdienen. Und das habe ich.“

Nach 13 Jahren wieder Trainer von Real Madrid: José Mourinho. (Archivbild)

Nach 13 Jahren wieder Trainer von Real Madrid: José Mourinho. (Archivbild)

Seit vier Jahren läuft der frühere Bundesliga-Profi beim VfB Stuttgart für die Königlichen auf. 2024 wurde er mit Real Champions-League-Sieger, dazu jeweils einmal spanischer Meister (2024) und Pokalsieger (2023).

„Die letzten zwei Jahre waren hart. Da haben wir nicht so viel Erfolg gehabt“, sagte Rüdiger. In der abgelaufenen Saison war in der Champions League im Viertelfinale gegen den FC Bayern Endstation. Mit Mourinho soll alles wieder besser laufen.

„Real Madrid war nie wirklich ein Traum für mich“, bemerkte Rüdiger in North Carolina: „Denn ich hatte nicht gedacht, dass ich das erreichen werde. Ich habe gedacht, okay, die Premier League ist gut für mich. Dann habe ich mit Chelsea die Champions League gewonnen und wusste, dieser Nicht-Traum kann wahr werden.“

Er würde es begrüßen, wenn Nationalmannschafts-Kollegen zu Real wechseln würden. „Natürlich fragen mich Kollegen, wie es bei Real Madrid ist. Der Druck und all' dieses Tamtam um den Verein herum. Ich glaube, das muss man selbst erleben. Hier in der Mannschaft hat jeder die Qualität, vielleicht eines Tages da auch mal zu spielen“, sagte der erfahrene Profi.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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