Olympisches Turnier

Eishockey-Sportvorstand: Zu den Top-Nationen fehlt uns viel

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DEB-Sportvorstand Christian Künast kündigte nach dem Viertelfinal-Aus bei Olympia eine ehrliche Analyse an. (Archivbild)

DEB-Sportvorstand Christian Künast kündigte nach dem Viertelfinal-Aus bei Olympia eine ehrliche Analyse an. (Archivbild)

Von dpa

Die deutschen Eishockey-Männer wollen nach dem bitteren Viertelfinal-Aus bei den Olympischen Winterspielen nichts schönreden und kündigen eine ehrliche Analyse an. „Es zeigt halt, dass wir dann nicht ganz so weit sind, wie die Erwartungshaltung war. Auch die eigene Erwartungshaltung. Wir waren ein sehr, sehr gutes Team außerhalb des Eises. Auf dem Eis sind wir es nie so richtig geworden“, sagte DEB-Sportvorstand Christian Künast im ZDF-„Morgenmagazin“.

Die vermeintlich bestbesetzte Auswahl in der Historie des Deutschen Eishockey-Bundes hatte am Vortag gegen die Slowakei beim 2:6 ein Debakel erlebt. Das mit sieben NHL-Stars angetretene Team um Kapitän Leon Draisaitl präsentierte sich insgesamt zu ineffektiv.

Deutschlands Eishockey-Männer um Kapitän Leon Draisaitl haben eine Olympia-Medaille verpasst.

Deutschlands Eishockey-Männer um Kapitän Leon Draisaitl haben eine Olympia-Medaille verpasst.

„Zu den ganz großen Nationen wie Kanada, USA, Schweden fehlt uns auf alle Fälle sehr viel und es ist die Breite. Wir haben sehr, sehr gute Spieler, aber wir haben sie nicht in Anzahl wie diese Nationen“, antwortete Künast auf die Frage, was Deutschland von den Top-Nationen unterscheide. „Es waren Kleinigkeiten, die gefehlt haben. Kleinigkeiten auf diesem Niveau kannst du dir nicht leisten und darum sind wir auch verdient im Viertelfinale ausgeschieden.“

2027 findet die Weltmeisterschaft im eigenen Land stand. Bis dahin hat die Mannschaft von Bundestrainer Harold Kreis viel Arbeit vor sich. Das gesamte Team müsse seine Lehren ziehen, auch Kreis, erklärte Künast. „Wir müssen kein Vertrauen schaffen. Wir müssen den Leuten zeigen: Wir können liefern, wenn es erwartet wird und das haben wir dieses Turnier irgendwo nicht getan“, befand der 54-Jährige weiter,

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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