Schwimm-EM

Deutsche Schwimmer ohne Medaille - Viele Chancen am Freitag

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Lukas Märtens hat die Medaillen ins Visier genommen. (Archivbild)

Lukas Märtens hat die Medaillen ins Visier genommen. (Archivbild)

Von dpa

Die deutschen Schwimmerinnen und Schwimmer haben am vierten Tag der EM-Beckenwettbewerbe keine Medaille geholt, sich aber in gute Positionen für die Finals an diesem Freitag gebracht. Am nächsten dran an einem Podestplatz war Freistilschwimmerin Linda Roth. Die 18-Jährige belegte über 200 Meter den vierten Platz. 90 Hundertstelsekunden fehlten ihr auf Bronze, das an die Britin Freya Colbert ging.

Lukas Märtens qualifizierte sich als Zweitschnellster der Halbfinals für den Endlauf über 200 Meter Freistil. Bislang habe er es auf der Strecke international noch nie geschafft, seine Bestleistung im Endlauf zu zeigen, sagte der 24 Jahre alte Olympiasieger über die doppelte Distanz. „Das will ich morgen einfach schaffen und allen zeigen.“ Märtens erklärte: „Heute muss ich gut schlafen, versuchen, mich gut zu regenerieren. Und dann greife ich morgen Abend voll an.“

Angelina Köhler schwamm souverän ins Finale.
Angelina Köhler schwamm souverän ins Finale.
Angelina Köhler schwamm souverän ins Finale.
Sara Curtis war erneut nicht zu schlagen.
Sara Curtis war erneut nicht zu schlagen.
Sara Curtis war erneut nicht zu schlagen.

In sehr guter Form präsentierte sich auch Angelina Köhler. Die Schmetterlingsschwimmerin belegte im Halbfinale über 100 Meter ebenfalls den zweiten Platz. Sie zählt ebenso zu den Medaillenkandidatinnen wie Freistil-Ass Isabel Gose auf der längsten Beckendistanz. Die Olympia-Bronzegewinnerin erreichte als Dritte der Vorläufe das Finale über 1500 Meter.

Brustschwimmerin Anna Elendt hat über 200 Meter ebenfalls Podestchancen. Die 24-Jährige verfehlte ihren eigenen deutschen Rekord bei ihrem fünften Rang im Semifinale nur um sechs Hundertstelsekunden. Die Abendsession beginnt um 18.30 Uhr (ARD-Livestream).

Sein Finale schon hinter sich hat Kaii Liam Winkler. Der 20-Jährige belegte über 100 Meter Schmetterling in 51,08 Sekunden den sechsten Platz. Gold schnappte sich der Ungar Kristof Milak in europäischer Rekordzeit von 49,48 Sekunden. Lucas Matzerath wurde Achter über 200 Meter Brust. Die deutsche 4x100 Meter Freistil-Staffel der Männer belegte Rang sechs.

Für Glanzmomente sorgte erneut Sara Curtis. Die italienische Rückenschwimmerin verbesserte ihren erst am Vortag aufgestellten Weltrekord bei ihrem Sieg über 50 Meter um weitere sieben Hundertstelsekunden. Die 19-Jährige schlug nach 26,56 Sekunden an.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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