Fußball-Nationalmannschaft

Das sind die WM-Erkenntnisse und Gewinner gegen Finnland

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Deniz Undav jubelt über sein zweites Tor gegen Finnland.

Deniz Undav jubelt über sein zweites Tor gegen Finnland.

Von dpa

Julian Nagelsmann verließ das Mainzer Stadion um Mitternacht gut gelaunt. „So können wir weitermachen“, sagte der Bundestrainer nach dem 4:0 der Fußball-Nationalmannschaft gegen Finnland im vorletzten WM-Testspiel. Die 90 Minuten lieferten exakt zwei Wochen vor dem Turnier-Ernstfall in Houston gegen Curaçao zahlreiche Gewinner und wertvolle Erkenntnisse. „Über weite Strecken bin ich sehr zufrieden“, resümierte Nagelsmann.

„Wir haben die Stärke, immer Tore zu machen.“ Das war nicht nur des Trainers Meinung, sondern überhaupt die zentrale Erkenntnis des schwungvollen Abends im ausverkauften Mainzer Stadion. Es dauerte zwar etwas, aber dann traf Deniz Undav doppelt. Und auch die nach 14 Monaten endlich im DFB-Trikot wieder vereinten Ausnahmespieler Jamal Musiala und Florian Wirtz waren erfolgreich.

Bundestrainer Nagelsmann (r.) klatscht mit Lennart Karl ab.
Bundestrainer Nagelsmann (r.) klatscht mit Lennart Karl ab.
Bundestrainer Nagelsmann (r.) klatscht mit Lennart Karl ab.
Nathaniel Brown (r.) zeigte gegen Finnland eine gute Leistung.
Nathaniel Brown (r.) zeigte gegen Finnland eine gute Leistung.
Nathaniel Brown (r.) zeigte gegen Finnland eine gute Leistung.

Dazu kam Bayern-Youngster Lennart Karl, der bei seinem Startelfdebüt viel Wirbel auf dem rechten Flügel machte, das 3:0 von Undav wunderbar vorbereitete und davor einmal selbst den Außenpfosten getroffen hatte. „Bei Lenny ist viel passiert in den letzten sieben Monaten. Er ist ein Straßenkicker“, lobte Nagelsmann. Im Duell mit Leroy Sané um den Startelfplatz auf dem rechten Flügel scheint der 18-Jährige vorn zu liegen.

Auch Undav bekam nach zwei Toren und einer Torvorlage diesmal ein dickes Lob des Bundestrainers: „Er hat es sehr gut gemacht.“ Allerdings bleibt Kai Havertz, der nach seinem Einsatz samt Tor im Champions-League-Finale erst am Dienstag in Chicago zum DFB-Team stoßen wird, im Sturmzentrum erste Wahl.

Die WM-Debütanten Aleksandar Pavlovic und Felix Nmecha nähern sich den Startplätzen auf der Doppel-Sechs im Mittelfeld. „Die beiden haben es gut gemacht, aber sie sind auch weiter gefragt, es gut zu machen“, sagte Nagelsmann noch zurückhaltend. Er erwähnte Angelo Stiller, Pascal Groß und den offensiv stärkeren Leon Goretzka als Mitbewerber.

„Pavlo hat viele Spielbeschleunigungsmomente, ist sehr fleißig und viel unterwegs. Felix hat höher gespielt als in Dortmund, war auch gut. Ich war schon zufrieden mit den beiden.“

Auf der linken Außenverteidigerposition durfte sich der junge Frankfurter Nathaniel Brown erneut zeigen. „Nene ist ein Spieler mit sehr viel Potenzial, defensiv ein sehr guter Eins-gegen-eins-Spieler gegen Speedspieler. Offensiv fühlt er sich sehr wohl, er ist einfach ein guter Fußballer“, sagte Nagelsmann über den 22-Jährigen.

Leipzigs Kapitän David Raum habe noch ein paar Wehwehchen aus der Saison mitgebracht, aber eine sehr gute WM-Quali gespielt. „Da haben wir zwei sehr gute Spieler dabei, die beide beginnen könnten“, sagte der Bundestrainer.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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