Bundesliga

Hütter-Comeback als Eintracht-Trainer perfekt

Artikel vorlesen
Adi Hütter soll der Top-Kandidat als neuer Trainer bei Eintracht Frankfurt sein. (Archivbild)

Adi Hütter soll der Top-Kandidat als neuer Trainer bei Eintracht Frankfurt sein. (Archivbild)

Von dpa

Das Comeback von Adi Hütter bei Eintracht Frankfurt ist perfekt. Fünf Jahre nach seinem freiwilligen Abschied heuert der Österreicher zum zweiten Mal als Trainer des Fußball-Bundesligisten an. Der 56-Jährige übernimmt die Nachfolge des Spaniers Albert Riera, von dem sich die Frankfurter im Anschluss an das letzte Saisonspiel nach nicht einmal vier Monaten getrennt hatten.

Hütter, der die Hessen bereits von 2018 bis 2021 erfolgreich trainierte, erhält einen Vertrag bis 30. Juni 2029. Zuletzt arbeitete der Fußball-Lehrer in Frankreich bei der AS Monaco, wo er im vorigen Oktober entlassen wurde.

„Adi Hütter steht für mutigen Offensivfußball, Klarheit und Disziplin. Er hat bei seinen Stationen gezeigt, dass er temporeichen Umschaltfußball mit Ballbesitz vereinen kann“, begründete Sportvorstand Markus Krösche die Entscheidung für Hütter.

Kehrte der Eintracht 2021 freiwillig den Rücken: Adi Hütter. (Archivbild)
Kehrte der Eintracht 2021 freiwillig den Rücken: Adi Hütter. (Archivbild)
Kehrte der Eintracht 2021 freiwillig den Rücken: Adi Hütter. (Archivbild)
Vorstandssprecher Axel Hellmann hat einen personellen Neustart bei Eintracht Frankfurt ausgerufen. (Archivbild)
Vorstandssprecher Axel Hellmann hat einen personellen Neustart bei Eintracht Frankfurt ausgerufen. (Archivbild)
Vorstandssprecher Axel Hellmann hat einen personellen Neustart bei Eintracht Frankfurt ausgerufen. (Archivbild)

Man sei „überzeugt, dass wir die Eintracht gemeinsam weiterentwickeln können. Zudem ist es ein Vorteil, dass Adi die Strukturen, das Umfeld und Personen im und um den Club herum kennt und es keiner besonderen Eingewöhnungszeit bedarf“.

Hütter selbst sieht der Aufgabe mit großer Vorfreude entgegen: „Für mich ist es etwas ganz Besonderes und emotional, wieder Trainer der Eintracht zu sein. Die Zeit, die wir gemeinsam in Frankfurt hatten, hat mich geprägt und habe ich nie vergessen. Rückblickend hatte ich immer das Gefühl, noch nicht fertig zu sein.“

Dass die Eintracht einen Trainer zurückholt, hat durchaus Tradition bei den Hessen. Hütter ist nach Paul Oßwald, Peter Szabo, Dietrich Weise, Jörg Berger, Dragoslav Stepanovic, Karl-Heinz Körbel und Armin Veh schon der achte Coach, der eine zweite Chance am Main erhält.

In seiner ersten Amtszeit hatte Hütter die Eintracht 2019 ins Europa-League-Halbfinale geführt. Sein freiwilliger Abgang zu Borussia Mönchengladbach im Sommer 2021 - trotz eines noch zwei Jahre gültigen Vertrages - verlief dann allerdings nicht ganz geräuschlos.

Hütter verkündete den bevorstehenden Wechsel damals mitten in der Saison-Schlussphase, wofür er später heftig kritisiert wurde. Die Eintracht stand zu diesem Zeitpunkt auf Rang vier, verspielte danach aber ein komfortables Sieben-Punkte-Polster und damit die Teilnahme an der Champions League. Die einstigen Differenzen sind jedoch längst ausgeräumt.

Nun soll Hütter die Eintracht nach der ebenso kurzen wie stürmischen Riera-Ära wieder in ruhiges Fahrwasser und vor allem zurück auf die europäische Fußball-Bühne führen. Als Tabellen-Achter hatte Frankfurt in der abgelaufenen Saison einen internationalen Startplatz verpasst.

Im Zusammenspiel mit Sportchef Krösche muss Hütter im Sommer eine schlagkräftige Mannschaft zusammenstellen. Kein leichtes Unterfangen - haben die Vereinsbosse doch einen personellen Neustart ausgerufen. „Wir werden einen großen Umbruch nicht nur erleben, sondern ihn diesmal auch wirklich wollen“, kündigte Vorstandssprecher Axel Hellmann unlängst an.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

Themen des Artikels folgen

Alle Artikel zu gefolgten Themen und Autoren finden Sie bei mein idowa

Finden, was Sie suchen: Sie können sich Artikel von idowa in der Google-Suche nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr Informationen zur kostenlosen Google-Funktion finden Sie auf unserer Infoseite.

Keine Kommentare


Neueste zuerst Älteste zuerst Beliebteste zuerst
alle Leser-Kommentare anzeigen
Leser-Kommentare ausblenden

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.