Von West nach Ost

Die Einteilung der Bezirksligen steht - und die SpVgg Plattling jubelt

Die Isarstädter aus Plattling wechseln aus der ungeliebten Westgruppe in die Oststaffel und dürfen sich wieder auf viele Derbys freuen. Insgesamt gehen acht Aufsteiger an den Start.

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Die SpVgg Plattling um Moritz Rem (l.) geht zur Saison 2026/27 wieder in der Bezirksliga Ost an den Start.

Die SpVgg Plattling um Moritz Rem (l.) geht zur Saison 2026/27 wieder in der Bezirksliga Ost an den Start.

Von Redaktion Sport

Die Einteilung der beiden niederbayerischen Bezirksligen ist in diesem Jahr ohne Probleme und Härtefälle erfolgt. Erfreulich ist, dass die SpVgg Plattling aus der ungeliebten Westgruppe der Oststaffel zugeordnet worden ist und es damit für die Isarstädter die in der Vorsaison so schmerzlich vermissten Derbys geben wird. Acht Aufsteiger gibt es in diesem Jahr, so viele wie schon lange nicht mehr, von denen fünf dem Westen zugeordnet worden sind.

Zum bereits im vorigen Jahr gewünschten Wechsel in die Oststaffel sagt Plattlings Manager Michael Breu: „Die Bezirksliga West ist sportlich und spielerisch sehr stark besetzt - mit Mannschaften, die richtig gute Kicker in ihren Reihen haben. Umso zufriedener können wir als Aufsteiger mit unserem neunten Tabellenplatz sein. Mit der Umgruppierung in die Bezirksliga Ost wird die Aufgabe sicher nicht leichter, denn dort warten viele etablierte Bezirksligamannschaften und sehr starke Aufsteiger auf uns, die sich auch personell gut verstärkt haben.“

Der Aufsteiger FSV Landau freut sich auf die Rückkehr in die West-Staffel, wie Spielertrainer Max Putz zu berichten weiß: „Wir sind sehr zufrieden. Unter anderem die Duelle gegen Teisbach, Dingolfing, Oberschneiding und natürlich Simbach bei Landau bieten viel Brisanz und werden jeweils jede Menge Zuschauer anlocken. Besser hätten wir es nicht erwischen können.“

32 Vereine haben sich für die beiden Bezirksligen qualifiziert, dies ergibt jeweils eine Sechzehner-Liga. Aus dem Kreis Niederbayern Ost kommen achtzehn Vereine, aber mit der übergreifenden Einteilung dürften alle zufrieden sein, wie Bezirksspielleiter Richard Sedlmaier am Montag erklärte: „Wir konnten alle Wünsche erfüllen, das heißt, jeder Verein spielt dort, wo er wollte.“

Das alte Sprichwort „Im Westen nichts Neues“ greift indes nicht, denn mit den fünf Aufsteigern DJK SV Adlkofen, FC Dingolfing II, FSV Landau/Isar, TSV Neustadt/Donau, TSV Oberschneiding, sowie Landesliga-Absteiger FC Teisbach kommt jede Menge „frisches Blut“ in die „West“.

Bezirksliga Ost

SpVgg GW Deggendorf, SpVgg Ruhmannsfelden, FC Künzing, TSV Waldkirchen, SV Schalding-Heining II, SV Garham, TSV Grafenau, TSV-DJK Oberdiendorf, SV Bischofsmais, TSV Mauth, FC Obernzell-Erlau, SV Hutthurm, SpVgg Plattling (umgruppiert), SpVgg Osterhofen (Aufsteiger), TSV Karpfham (Aufsteiger), FC Salzweg (Aufsteiger).

Bezirksliga West

FC Teisbach (Absteiger), FC Ergolding, ATSV Kelheim, TV Schierling, TV Aiglsbach, FSV/VFB Straubing, SV Neufraunhofen, TSV Langquaid, FC-DJK Simbach, SC Falkenberg, FC Walkertshofen, DJK-SV Adlkofen (Aufsteiger), FSV Landau/Isar (Aufsteiger), TSV Neustadt/Donau (Aufsteiger), FC Dingolfing II (Aufsteiger), TSV Oberschneiding (Aufsteiger).   

 

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