Ergebnis Nebensache
Bayernliga-Halbfinalspiel in Dingolfing endet mit zwei Schwerverletzten

EHC Königsbrunn/Facebook
Diese Foto von Marco Sternheimer aus der Intenstivstation in Dingolfing hat der EHC Königsbrunn am Montagmorgen auf Facebook gepostet.

Wenn der Ausgang eines Playoff-Halbfinalspiels nebensächlich wird, muss etwas Schlimmes geschehen sein. So war das am Sonntag im Bayernligaspiel zwischen dem EV Dingolfing und dem EHC Königsbrunn vor 1.144 Zuschauern. Die Gästestürmer Peter Brückner (in die Bande in der regulären Spielzeit) und Marco Sternheimer verletzten sich schwer, das berichtet das Fachmagazin Eishockey News. Sternheimer erlitt in der Overtime dem Vernehmen nach einen offenen Cut am Hals durch die Kufe eines Mitspielers. Nach mehreren Quellen blieb die Halsschlagader verschont, der Stürmer soll außer Lebensgefahr sein. Man mache drei Kreuze.
Beide Teams sahen sich unter diesen Eindrücken nicht in der Lage, die Partie zu Ende zu spielen. Die restliche Spielzeit wurde nach einer langen Pause herunterlaufen gelassen, ein Penaltyschießen einvernehmlich als Entscheidungskriterium herangezogen. Johan Lorraine entschied es zugunsten Königsbrunn, Serienausgleich. Kein Jubel. Alles nebensächlich ob der Schwerverletzten.
Positive Nachrichten aus der Intensivstation
Am Montagmorgen postete der EHC Königsbrunn Fotos der beiden Verletzten und gab ein Update als Entwarnung. Darin heißt es, dass Sternheimer nach einem unglücklichen Zusammenprall vom Gegner mit den Kufen am Hals getroffen worden sei. „Hierbei wollen wir ganz klar niemanden eine Schuld zuweisen. Marco liegt seit Sonntagabend auf der Intensivstation in Dingolfing. Sollte alles gut verlaufen, darf er schon die kommenden Tage nach Hause.“ Peter Brückner sei nach einem unglücklichen Sturz in die Bande minutenlang auf dem Eis behandelt werden worden. „Piet geht es den Umständen entsprechend gut. Er ist bereits zuhause wird uns allerdings bis zum Schluss fehlen.“












