Eine Schwerverletzte
Busunfall bei Wörth: Verkehrspolizei nennt neue Details

Simon Stadler
Die Front des Reisebusses aus Baden-Württemberg, der gerammt wurde und daraufhin nach rechts von der Fahrbahn abkam.

Zum Busunfall am Sonntagmittag auf der Autobahn bei Wörth hat die Verkehrspolizei Regensburg am Montag neue Details bekanntgemacht. Der genaue Hergang stellt sich wie folgt dar: Gegen 12 Uhr war ein 35-jähriger syrischer Staatsangehöriger mit seinem Wagen auf dem linken Streifen in Fahrtrichtung Passau unterwegs. Das Fahrzeug war mit insgesamt sechs Personen besetzt. Zwischen den Anschlussstellen Wörth/Wiesent und Wörth-Ost kam es zum Rückstau, wobei sich am Stauende sowohl ein Reisebus mit baden-württembergischer Zulassung und 41 Insassen, teils höheren Alters, auf dem rechten Fahrstreifen und eine 59-jährige Autofahrerin auf dem linken Fahrstreifen befanden.
Der 35-jährige Fahrer bemerkte den stockenden Verkehr nicht rechtzeitig, er fuhr zunächst auf das Fahrzeugheck der 59-jährigen Autofahrerin auf und touchierte anschließend noch die linke Seite des Reisebusses. Aufgrund der Wucht des Aufpralls kam es auch zum Kontakt zwischen dem Auto der 59-Jährigen und dem Reisebus. Das Auto des 35-Jährigen drehte sich unterdessen und prallte mit der Fahrzeugfront gegen die Mittelschutzplanke.
28-jährige Frau weiterhin im Krankenhaus
Bei dem Unfall wurden insgesamt 19 Personen leicht und eine Person schwer verletzt. Vier der Leichtverletzten sowie die schwer verletzte Person, eine 28-jährige Frau, befanden sich im unfallverursachenden Auto und 15 der leicht verletzten Personen im Reisebus. Die 28-Jährige befindet sich weiterhin zur Behandlung im Krankenhaus, wie ein Polizeisprecher am Montag mitteilte.
Die Höhe des Schadens beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf ungefähr 50.000 Euro. Die Fahrbahn musste für etwa anderthalb Stunden voll- und eine weitere Stunde teil-gesperrt (linker Fahrstreifen freigegeben) werden. Um 14.25 Uhr waren dann alle Reinigungsarbeiten abgeschlossen und die Fahrbahn war wieder vollständig frei.
An dem Einsatz waren insgesamt 36 Fahrzeuge des Bayerischen Roten Kreuzes, zwei Hubschrauber, die Autobahnmeisterei Kirchroth, die Feuerwehren Wörth, Wiesent und Pfatter sowie mehrere Streifenbesatzungen der Verkehrspolizeiinspektion Regensburg beteiligt.









