Deutlicher als 2020

Barbara Haimerl wurde in Wald im Amt bestätigt

Die Amtsinhaberin Barbara Haimerl (CSU) setzt sich mit 57,7 Prozent gegen Herausforderer Norbert Handl (GGW) durch. Die Verteilung im Gemeinderat bleibt gleich.

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In Mainsbauern beim Gasthof Eder war die Stimmung ausgelassen, als klar wurde: Bürgermeisterin Barbara Haimerl (CSU) ist im Amt bestätigt und konnte ihren Vorsprung zu Herausforderer Handl sogar noch ausbauen. Ihre Mutter war unter den ersten Gratulanten.

In Mainsbauern beim Gasthof Eder war die Stimmung ausgelassen, als klar wurde: Bürgermeisterin Barbara Haimerl (CSU) ist im Amt bestätigt und konnte ihren Vorsprung zu Herausforderer Handl sogar noch ausbauen. Ihre Mutter war unter den ersten Gratulanten.

Es sah am Wahlsonntag fast so aus, als würde es wieder knapp werden, wie bei der letzten Wahl 2020, bei der Barbara Haimerl (CSU) mit nur 27 Stimmen Vorsprung gewann. Nach der Auszählung der ersten drei der sechs Wahlbezirke lag Herausforderer Norbert Handl (GGW) mit nur einer Stimme in Führung. Knapp eine Stunde lang mussten Haimerl und Handl noch bangen, bis um circa 19.30 Uhr auch die verbleibenden drei Wahlbezirke und damit die Briefwahlergebnisse feststanden. Dann war klar: Haimerl entschied die Bürgermeisterwahl mit 57,7 Prozent für sich.

„Ein sakrisches Dankeschön für die ganze Zeit, in der ihr mich unterstützt habt“, sagte Haimerl zu ihren Parteikollegen, die sich für eine Wahlparty im Gasthaus Eder in Mainsbauern versammelt hatten. Nun brauche die CSU nur noch ein gutes Gemeinderatsergebnis, um gut arbeiten und die Gemeinde voranbringen zu können. Das Ergebnis der Bürgermeisterwahl fiel besser aus, als Haimerl erwartet hatte. Sie habe gehofft, dass der Vorsprung größer werde als letztes Mal, sagte sie gegenüber unserer Mediengruppe. Dass der Vorsprung immerhin fast 300 Stimmen betrug (1.084 für Haimerl und 795 für Handl, 46 ungültige Stimmen), habe sie gefreut.

„Haben einen sachlichen Wahlkampf geführt“

Ihren Erfolg führt Haimerl auf den Wahlkampf zurück: „Wir haben einen sachlichen Wahlkampf geführt und sind nicht auf Angriff gegangen.“ Zudem habe die CSU nichts versprochen, was sie nicht halten könne und habe realistische Einschätzungen zur finanziellen Lage der Kommune gegeben.

Bei der Wahlparty der Gegenseite im Waldrausch in Wald war die Stimmung hingegen gedrückt. „Die Enttäuschung ist groß“, erklärte Handl gegenüber unserer Mediengruppe. „Dass die Leute das Altbewährte haben wollen, ist für mich unverständlich.“ Allerdings müsse man auch akzeptieren, wie die Wähler sich entschieden haben. Auch bei der Wahlbeteiligung - 76 Prozent - hatte Handl sich mehr erhofft. Im Gemeinderat bleibt die Verteilung der Sitze gleich: Acht Sitze für die CSU und sechs Sitze für GGW. Insgesamt gaben 2.532 Stimmberechtigte 25.480 gültige Stimmen ab. 33 Stimmzettel waren ungültig. Für die CSU wurden Karin Hirschberger (1.916 Stimmen), Barbara Haimerl (1.840 Stimmen), Stefan Auburger (1.660 Stimmen), Albert Brunner (1.131 Stimmen), Alois Weber (1.123 Stimmen), Jonas Strasser (1.087 Stimmen), Andreas Heimerl (962 Stimmen) und Uwe Heyne (860 Stimmen) in den Gemeinderat gewählt.

Für GGW werden Norbert Handl (1.443 Stimmen), Albert Frank (1.413 Stimmen), Christoph Spreitzer (1.212 Stimmen), Lisa Stuber (757 Stimmen), Ottmar Handl (722 Stimmen) und Maximilian Frank (721 Stimmen) im Gemeinderat vertreten sein.

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