Fehler an Kabel
Stromausfall: Hunderte Haushalte im Regensburger Kasernenviertel betroffen

Julian Stratenschulte/dpa
In der Nacht auf Dienstag fiel zwischen 2.30 und 4 Uhr im Regensburger Kasernenviertel der Strom aus. Betroffen war auch die Einsatzzentrale der Polizei. (Symbolfoto)
So mancher Regensburger dürfte am Dienstagmorgen verdutzt auf die Uhr geschaut haben. In der Nacht fiel im Kasernenviertel großflächig der Strom aus. Betroffen waren "einige Hundert Haushalte", sagt Martin Gottschalk, Pressesprecher bei der Rewag, auf Nachfrage unserer Mediengruppe.
Gegen 2.30 Uhr wurde bei der Rewag demnach der Stromausfall registriert. 24 Trafostationen waren von der Störung betroffen. Bis alle Haushalte wieder Strom hatten, dauerte es "im längsten Fall rund 90 Minuten", sagt Gottschalk. In dieser Zeit habe man die Leitungen überbrückt. "Bei 24 Trafostationen hat man dementsprechend viel zu schalten."
Die meisten dürften den Stromausfall erst am Dienstagmorgen bemerkt haben, als einige Uhren deswegen plötzlich eine andere Zeit anzeigten, schätzt Gottschalk. Schließlich schlafe man zu der Zeit. Aber nicht überall.
Im Polizeipräsidium in der Bajuwarenstraße verrichteten Beamten gerade ihren Dienst in der Einsatzzentrale, als das Licht kurz flackerte. Auch die Polizei war von dem Stromausfall betroffen - für Sekunden. Dann sprang das Notstromaggregat an. "Der Betrieb ist nahtlos weitergelaufen, es gab keine Beeinträchtigungen", sagt ein Sprecher am Dienstagmorgen.
Grund für den nächtlichen Stromausfall war laut Gottschalk ein Fehler am Kabel. Bei dem fehlerhaften Stück handle es sich um ein Erdkabel. Beschädigung von außen, etwa durch Bauarbeiten, schließt er aus. "Es war ja mitten in der Nacht." Die Reparaturen laufen bereits, Auswirkungen im Stromnetz gebe es dadurch nicht.









