Feuerwehreinsatz

Stadelbrand in Regensburg-Graß verursacht Schaden in Millionenhöhe

Am Samstagabend hat ein Scheunenbrand im Regensburger Stadtteil Graß einen großen Feuerwehreinsatz ausgelöst.

Ein Großaufgebot der Feuerwehr rückte an, um die Flammen zu bekämpfen. (Symbolbild)

Ein Großaufgebot der Feuerwehr rückte an, um die Flammen zu bekämpfen. (Symbolbild)

Laut Informationen der Regensburger Polizei brach der Brand gegen 21.15 Uhr aus. Als die Feuerwehr vor Ort eintraf, stand der Dachstuhl des Stadels bereits lichterloh in Flammen. Weil das Gebäude nicht mehr zu retten war, ließen die Einsatzkräfte es kontrolliert abbrennen.

Wie ein Polizeisprecher per Telefon mitteilte, war die von dem Feuer verursachte Rauchsäule in ganz Regensburg zu sehen. In der Scheune standen lediglich landwirtschaftliche Maschinen, Menschen oder Tiere kamen nicht zu Schaden. Durch die große Hitze kam es auch an angrenzenden Häusern sowie an drei in der Nähe geparkten Autos zu Schäden. Ein Wohnhaus ist vorerst nicht mehr bewohnbar, die Bewohner wurden in Hotels untergebracht.

Die Polizei geht momentan davon aus, dass ein technischer Defekt die Brandursache gewesen sein dürfte. Nach ersten Schätzungen entstand ein Schaden von knapp einer Million Euro.

Es waren insgesamt 134 Einsatzkräfte mehrerer Feuerwehren vor Ort. Sie wurden von der Polizei, zahlreichen Rettungskräften und dem THW unterstützt. Vier Feuerwehrler mussten aufgrund der hohen Hitzebelastung vorsorglich behandelt werden.

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