Prozessstart
Nach Raub von Drogengeld auf A93: Angeklagter vor Gericht in Regensburg

Mitten in der Nacht stoppen vier bewaffnete Männer im Oktober 2025 einen Reisebus auf der A93 in Niederbayern, täuschen eine Fahrzeugkontrolle vor und stehlen Geld und Dokumente - so sieht die Staatsanwaltschaft Regensburg den Fall. Einem der Tatverdächtigen wird von Mittwoch an vor dem Landgericht Regensburg der Prozess gemacht.
Dem Angeklagten werden räuberischer Angriff auf Kraftfahrer, besonders schwerer Raub sowie besonders schwere räuberische Erpressung vorgeworfen.
Drogengeld gestohlen
Die Männer sollen gewusst haben, dass Geld aus Drogengeschäften der albanischen Drogenmafia in dem Reisebus transportiert wurde. Mit einer Person in dem Bus sollen sie telefonisch Kontakt gehalten und dann mitten in der Nacht das Fahrzeug per fingierter Polizeikontrolle bei Aiglsbach (Landkreis Kelheim) von der Autobahn gelockt haben.
Mindestens drei der vier Männer sollen aus ihrem Auto ausgestiegen sein, die Insassen - zwei Busfahrer und neun Passagiere - zum Aussteigen aufgefordert und dann aus dem Gepäckfach Geld beziehungsweise Wertgegenstande im Wert von mindestens 36.000 Euro gestohlen haben. Zudem sollen sie den Insassen persönliche Dokumente abgenommen haben.
Es sind bisher fünf weitere Verhandlungstage terminiert. Das Urteil könnte Anfang Dezember gesprochen werden.













