Minus 4,5 Prozent
Hunderte demonstrieren in Regensburg gegen Kürzung in der Psychotherapie

Matthias Antholzer
Mit selbstgebastelten Schildern versammelten sich die Menschen auf dem Neupfarrplatz, um gegen die Kürzungen der psychotherapeutischen Honorare zu demonstrieren.
Hunderte von Menschen drängen sich auf den Neupfarrplatz. "Wir helfen, ihr kürzt" oder "Sparen an der falschen Stelle" liest man auf den selbstgebastelten Schildern. "Psychische Gesundheit ist doch keine Ramschware", ruft Monika Sommer von der Psychotherapeutenkammer Bayern in das Mikrofon.
Vor dem Hintergrund der Honorarkürzungen für psychotherapeutische Leistungen haben sich am Freitagnachmittag Therapeuten, Patienten und Interessierte am Neupfarrplatz in Regensburg versammelt, um gegen die Kürzungen zu demonstrieren. Das Aktionsbündnis Psychotherapie, das Frauenkollektiv Regensburg und das Studierendenkollektiv Regensburg hatten zu der Kundgebung aufgerufen.
Die Honorarkürzungen lösen eine bundesweite Protestwelle aus. Die Auswirkungen der Kürzungen um 4,5 Prozent seien fatal, hieß es von den Veranstaltern. Deshalb wolle man lautstark aktiv werden.
















