Arbeitskampf
Gewerkschaft Verdi weitet Warnstreiks in Regensburg aus

Verdi weitet die bereits angekündigten Warnstreiks in Regensburger Betrieben aus. Das geht aus einer Pressemitteilung der Gewerkschaft hervor. Den ersten Streiktag wertete Verdi als Erfolg.
Man habe sich dazu entschieden, jetzt im Amt für Kreislaufwirtschaft, Stadtreinigung und Flottenmanagement sowie an den Bauhöfen Ost, West und Nord der Stadt Regensburg zusätzlich vom 12. bis einschließlich 14. März zum Warnstreik aufzurufen, heißt es darin weiter. Die Warnstreiks in der Domstadt würden damit um weitere zwei Tage verlängert. Verdi rechnet mit erheblichen Auswirkungen auf die betroffenen Dienststellen an allen drei Tagen. Die Gewerkschaft zieht ein positives Fazit zum ersten Streiktag: "Der Streikauftakt beim 3-Tages-Streik im Amt für Kreislaufwirtschaft, Stadtreinigung und Flottenmanagement sowie den Bauhöfen Ost, West und Nord der Stadt Regensburg war ein voller Erfolg", teilt Verdi am Mittwochabend mit. Mehr als 250 Beschäftigte seien im Warnstreik gewesen und vor dem Tor des Wertstoffhofes in Regensburg hätten sich rund 80 Beschäftigte zur Warnstreikkundgebung versammelt.
Die Gewerkschaft fordert in der aktuellen Tarifrunde von Bund und Kommunen 2025 unter anderem mindestens 350 Euro mehr monatlich für Entgelterhöhungen und höhere Zuschläge für besonders belastende Tätigkeiten. Außerdem soll es zusätzliche freie Tage geben.










