Feuerwehr-Einsatz

Feuer bricht in Frachtschiff auf der Donau bei Regensburg aus

Artikel vorlesen
Die Einsatzkräfte brachten den Brand schnell unter Kontrolle. (Symbolbild)

Die Einsatzkräfte brachten den Brand schnell unter Kontrolle. (Symbolbild)

Wahl-O-Mat
Von Redaktion idowa

Am Montag ist die Berufsfeuerwehr Regensburg gegen 21.27 Uhr zu einem Brand auf einem Frachtschiff an der Donau im Bereich des Grießer Spitz in Regensburg gerufen worden. Eine Person wurde leicht verletzt.

Laut dem Amt für Brand- und Katastrophenschutz der Stadt Regensburg war auf dem aus Bratislava stammenden Frachtschiff, das mit rund 400 Tonnen Blechrollen beladen war, aus bislang ungeklärter Ursache ein Feuer in einem Schlafraum ausgebrochen. Der Brand habe den Raum vollständig zerstört, zwei angrenzende Räume seien durch Rauch und Wärmeeinwirkung erheblich beschädigt worden. Bereits auf dem Weg zum Brandort war die starke Rauchentwicklung von der Nibelungenbrücke aus deutlich sichtbar.

Die Schiffsbesatzung hatte bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr erste Löschmaßnahmen eingeleitet. Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte wurde die Besatzung vorsorglich vom Schiff evakuiert. Alle fünf Personen konnten das Schiff selbstständig verlassen. Eine Person wurde leicht verletzt und zur weiteren Untersuchung mit dem Rettungsdienst in die Klinik transportiert. 

Durch das schnelle und koordinierte Eingreifen der Einsatzkräfte konnte das Feuer zügig gelöscht und eine Ausbreitung verhindert werden. Die Berufsfeuerwehr Regensburg und der Löschzug Weichs führten mit zwei Trupps unter Atemschutz umfangreiche Nachlöscharbeiten durch. Hierfür mussten Wandverkleidungen sowie Holzdecken geöffnet werden, um versteckte Glutnester freizulegen und vollständig abzulöschen. Erst nach diesen Maßnahmen konnte "Feuer aus" gemeldet werden.

Neben der Berufsfeuerwehr Regensburg wurden die Freiwillige Feuerwehr Oberisling sowie die Löschzüge Sallern und Weichs alarmiert. Ebenfalls im Einsatz waren die Wasserrettung Regensburg, bestehend aus Wasserwacht und DLRG, der Rettungsdienst mit dem Einsatzleiter Rettungsdienst (ELRD) und mehreren Rettungswagen sowie die Polizei. Letztere ermittelt zur Brandursache.

Da sich die Schäden ausschließlich auf den hinteren Schiffsbereich beschränken sollen und der vordere Bereich des Schiffes weder durch Feuer noch durch Rauch kontaminiert wurde, konnte die Besatzung weiterhin an Bord verbleiben. Eine anderweitige Unterbringung sei daher nicht erforderlich.

Themen des Artikels folgen

Alle Artikel zu gefolgten Themen und Autoren finden Sie bei mein idowa

Finden, was Sie suchen: Sie können sich Artikel von idowa in der Google-Suche nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr Informationen zur kostenlosen Google-Funktion finden Sie auf unserer Infoseite.

Keine Kommentare


Neueste zuerst Älteste zuerst Beliebteste zuerst
alle Leser-Kommentare anzeigen
Leser-Kommentare ausblenden

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.