Sperrungen
Nach Brandanschlag: Einschränkungen für Bürger am Pfaffensteiner Wehr

Nach einem Brandanschlag am 8. Juni im Bereich des Pfaffensteiner Wehrs in Regensburg muss das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Donau die Sportbootschleuse, die Bootsrutsche sowie den Geh- und Radweg im Bereich der Brückenunterführung sperren. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor.
Nach Angaben der Ermittlungsbehörden wurden Anfang Juni mehrere Kabel im Bereich des Brückenbauwerks vorsätzlich in Brand gesetzt. Die ermittelnden Behörden bitten hierzu weiterhin die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise unter der Telefonnummer 089/12120.
Durch den Brand wurden Energie- und Datenversorgungsleitungen zerstört. Zudem wurden Kabeltrassen und Entwässerungseinrichtungen des Bauwerks beschädigt. Betroffen sind zentrale technische Einrichtungen für den Betrieb der Sportbootschleuse, der Bootsrutsche sowie eines Pegels an der Staustufe Regensburg. Die festgestellten Schäden erfordern umfangreiche Instandsetzungsmaßnahmen.
Vier bis sechs Wochen Dauer
„Wir setzen derzeit alle verfügbaren Ressourcen ein, um die beschädigten Anlagen schnellstmöglich instand zu setzen, um die Einschränkungen für die Bürger so kurz wie möglich zu halten“, erklärt Sachbearbeiter Hannes Hagn.
Nach aktuellem Stand beläuft sich der entstandene Sachschaden auf rund 240.000 Euro. Es wird von einer Reparaturdauer von vier bis sechs Wochen ausgegangen. Der Geh- und Radweg entlang des Donauufers ist über einen Umweg von etwa 70 Metern weiterhin nutzbar; die Umleitung ist vor Ort ausgeschildert.










