Zeugenaufruf

Pfefferspray-Angriff und mutmaßlicher Betrug am Regensburger Bahnhof

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Am Hauptbahnhof Regensburg sind zwei Männer bei einem mutmaßlichen Autokauf um 3.000 Euro betrogen und mit Pfefferspray angegriffen worden. Die Bundespolizei bittet um Hinweise.

Am Hauptbahnhof Regensburg sind zwei Männer bei einem mutmaßlichen Autokauf um 3.000 Euro betrogen und mit Pfefferspray angegriffen worden. Die Bundespolizei bittet um Hinweise.

Von Redaktion idowa

Am Montagabend, 19. Januar, sollen am Hauptbahnhof Regensburg zwei Männer von bislang unbekannten Tätern mit Pfefferspray besprüht, körperlich angegriffen, bedroht und um 3.000 Euro betrogen worden sein. Die Bundespolizei ermittelt und bittet um Zeugenhinweise.

Gegen 18.45 Uhr wurde das Bundespolizeirevier Regensburg über eine mutmaßliche Körperverletzung am Bahnsteig informiert. Zwei Streifen der Bundespolizei begaben sich zum Einsatzort, trafen dort jedoch lediglich die beiden Geschädigten an. Den Angaben zufolge waren die Tatverdächtigen zu diesem Zeitpunkt bereits in einen Zug eingestiegen. Eine sofortige Absuche des Zuges verlief ohne Ergebnis.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei und auf Grundlage der Auswertung von Videoaufnahmen sollen sich die mutmaßlichen Täter mit den beiden Männern am Bahnsteig getroffen haben, um einen Autokauf abzuwickeln. Während des Gesprächs soll einer der Tatverdächtigen, der als Verkäufer auftrat, plötzlich ein Pfefferspray gezogen und dem Käufer ins Gesicht gesprüht haben. Zudem soll er versucht haben, ihn körperlich anzugreifen.

Der Geschädigte habe sich gewehrt und sei dabei von seinem Begleiter unterstützt worden. In diesem Moment soll der zweite Tatverdächtige eingegriffen und den Begleiter weggeschubst haben. Den Angaben zufolge sollen die Täter den Autokäufer damit bedroht haben, ihn abzustechen, falls er nicht verschwinde.

Als die beiden Geschädigten versucht haben, den Tatverdächtigen in den Zug zu folgen, seien sie erneut mit Pfefferspray besprüht worden, so die Polizei. Anschließend sei einer der beiden mutmaßlichen Täter über den Arcadensteg geflüchtet, der andere durch den Haupteingang des Bahnhofs.

Das Geld für den Autokauf soll bereits zuvor übergeben worden sein. Da der Verkäufer dem Käufer weder das geforderte Fahrzeug noch die entsprechenden Kaufunterlagen übergeben habe, sei es offenbar zu den Auseinandersetzungen am Bahnsteig gekommen. Eine unmittelbar eingeleitete Nahbereichsfahndung durch Bundes- und Landespolizei verlief bislang ohne Erfolg.

Personenbeschreibung der Verdächtigen

1. Person: 

  • ca. 25 Jahre alt, südländisches Aussehen
  • ca. 175 cm groß, sportliche Statur 
  • schwarze Haare, Oberlippen- und Kinnbart 
  • schwarze Jacke, schwarze Mütze mit weißem Nike-Zeichen
  • schwarze, glänzende Trainingshose 

2. Person

  • ca. 20 bis 25 Jahre alt, südländisches Aussehen
  • ca. 170 cm groß, schlank 
  • schwarzer Oberlippenbart 
  • schwarze, glänzende Jacke 
  • schwarzes Baseball-Cap mit Jumpan-Logo 
  • graue Stoffhose und graue Turnschuhe mit blauen Schnürsenkeln

Die Bundespolizeiinspektion Waldmünchen ermittelt wegen Betruges, Bedrohung, gefährlicher Körperverletzung und sucht nach Zeugen, die Angaben zu dem Vorfall machen können. Hinweise sollen der Bundespolizeiinspektion Waldmünchen über die Telefonnummer 09972/94080 oder per Mail an bpol.waldmuenchen@polizei.bund.de gemeldet werden. 

 

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