Keine Verletzten
Vollbrand: Landwirtschaftlicher Stadl in Langdorf fängt Feuer

Kreisbrandinspektion Landkreis Regen
Am Sonntagnachmittag kämpften die Einsatzkräfte gegen das Feuer: Ein landwirtschaftlicher Stadl in Langdorf geriet in Brand. Verletzt wurde niemand.

Zu einem gemeldeten Brandereignis am Ortsrand von Langdorf wurden am Sonntag gegen 15.30 Uhr durch die Integrierte Leitstelle Straubing eine Vielzahl an Feuerwehren und ein Großaufgebot des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) an den Einsatzort alarmiert. Das teilt die Kreisbrandinspektion Regen in einer Pressemitteilung am Sonntagabend mit.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte am Brandobjekt hätten die Feuerwehren laut Pressemitteilung einen landwirtschaftlichen Stadl, der an ein Wohnhaus angebaut war, in Vollbrand vorgefunden. Mithilfe des mitgeführten Löschwassers auf den Fahrzeugen seien unmittelbar mehrere Riegelstellungen aufgebaut worden, um das Wohnhaus an der Brandwand vor dem Flammen zu schützen.
Zeitgleich sei die Löschwasserversorgung von einer Zisterne im Ortsgebiet von Langdorf und von zwei Hydranten aufgebaut worden. Von der Zisterne seien drei B-Leitungen zum Brandobjekt mit einer Länge von etwa 500 Metern aufgebaut worden und von den Hydranten jeweils eine B-Leitung. Somit seien insgesamt fünf B-Leitungen zum Brandobjekt mit einer Gesamtlänge von etwa 1,8 Kilometern und einer Förderleistung von etwa 4.000 Liter/Min verlegt worden.
Durch den massiven Löscheinsatz mit mehreren Strahlrohren und der Drehleiter der FF Regen habe das Feuer rasch unter Kontrolle gebracht werden können, aufgrund der Rauchentwicklung seien auch etwa 20 Atemschutzträger mit schwerem Atemschutz eingesetzt worden.
Wie die Kreisbrandinspektion weiter mitteilt, befanden sich keine Tiere in dem landwirtschaftlichen Stadl, auch kamen keine Personen zu Schaden. Das Wohnhaus konnte vor den Flammen geschützt werden und wurde nicht in Mitleidenschaft gezogen. An der Einsatzstelle waren unter der Leitung des ersten Kommandanten der FF Langdorf, Martin Kagerbauer, die Feuerwehren aus Auerkiel, Bärndorf, Bärnzell, Brandten, Innenried, Klautzenbach, Langdorf, Oberneumais, Regen, Schweinhütt, Weißenstein und Zwiesel. Im Laufe des Einsatzes wurde für die Nachlöscharbeiten noch die Drohne der FF Oberried alarmiert, um Glutnester besser zu lokalisieren. Seitens der Kreisbrandinspektion Regen waren Kreisbrandrat Hermann Keilhofer, Kreisbrandmeister Ludwig Sperl und die Fachkreisbrandmeister Hans Richter, Florian Grassl, Heinrich Mühlbauer, Stefan Sack und Pressesprecher KBM Marco Dietl vor Ort.
Die Kreisbrandinspektion teilte am Sonntagabend mit, dass sich die Nachlöscharbeiten am Gebäude vermutlich bis in die späten Abendstunden ziehen werden. Seitens des Rettungsdienstes waren folgende ehrenamtliche und hauptamtliche Kräfte vor Ort: Zwei Rettungswagen (RTW) aus Regen und Rinchnach, ein Notarzt mit dem Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) aus Zwiesel, Einsatzleiter Rettungsdienst (ELRD).
Es wurden keine Personen verletzt, daher verlagerte sich der Schwerpunkt für die BRK-Kräfte auf die Absicherung der eingesetzten Feuerwehrkräfte und den Atemschutzeinsatz. Den Rettungsdiensteinsatz koordinierte Andreas Weichselgartner.












