90 Einsatzkräfte
Brand in Geiselhöringer Getränkemarkt
Dieser Brand hätte ungeahnte Folgen haben können, hätte die Feuerwehr nicht so schnell eingegriffen: Am Sonntag heulten um 18.45 Uhr in Geiselhöring sowie in vielen umliegenden Ortschaften die Sirenen, denn die Leitstelle Straubing hatte die Wehren aus Sallach, Geiselhöring, Greissing, Hadersbach, Haindling, Hainsbach und landkreisübergreifend aus dem Bereich Regensburg die Feuerwehr Sünching, zu einem Brand in einem Getränkemarkt alarmiert. Verständigt wurde zur Dokumentation des Einsatzes die Feuerwehr Mallersdorf, sodass an die 90 Einsatzkräfte vor Ort waren.
Was die Männer und Frauen vorfanden: Ein offenes Feuer an der Fassade eines Getränkemarktes, zudem brannten einige Einkaufswägen mit Unrat sowie ein Grünstreifen an einem nebenstehenden Gebäude. Schnell begannen die Einsatzkräfte mit der Brandbekämpfung und verhinderten somit Schlimmeres, denn es bestand die große Gefahr, dass durch den Brand des Grünstreifens das Feuer auch auf das nebenstehende Gebäude eines Einkaufsmarktes übergreift. Die Einsatzkräfte verschafftensich Zugang ins Innere des Marktes, wo noch deutlicher Rauch festzustellen war. Ein Verantwortlicher des Marktes wurde verständigt. Trotz gründlicher Überprüfung konnte die Ursache des Brandrauches nicht festgestellt werden. Mit einem Hochdrucklüfter machte man den großen Raum rauchfrei. Bei einer Zwischenbesprechung der Führungskräfte wurde mit den Gruppenführern der Wehren die gesamte Situation analysiert und in Abwägung der Sachlage die nicht mehr benötigten Wehren aus dem Einsatz entlassen. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen vor Ort. Die Sanitäter brauchten aber, eigenen Angaben zufolge, nicht einzugreifen. Die Polizei Straubing war mit zwei Streifenfahrzeugen am Einsatzort und die Beamten nahmen die Ermittlungen auf. Angaben über die Schadenshöhe liegen derzeit nicht vor. Von der Landkreisführung waren Kreisbrandrat Markus Weber, Kreisbrandinspektor Herbert Dietl und Kreisbrandmeister Moritz Mannes anwesend und unterstützten Einsatzleiter Bernd Hirschmann aus Geiselhöring bei der Koordination der eingesetzten Feuerwehrleute. Es gab auch Schaulustige und Gaffer. Von allen Seiten kamen sie her, zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Aufgrund des weitläufigen Geländes behinderten sie aber die Einsatzkräfte nicht.









