Polizei warnt

Manipulierte Halloween-Süßigkeiten: Kein Vorfall in Straubing, dennoch Vorsicht geboten

Polizei rät auch in Straubing Eltern zur Vorsicht: Derzeit noch keine Vorfälle von präparierten Halloween-Süßigkeiten in der Stadt gemeldet. Dennoch sollen Eltern Süßigkeiten kontrollieren.

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Eltern sollen laut Polizei die Halloween-Süßigkeiten ihrer Kinder kontrollieren.

Eltern sollen laut Polizei die Halloween-Süßigkeiten ihrer Kinder kontrollieren.

Seit Wochen verbreiten sich Videos in sozialen Netzwerken, dass Eltern die Halloween-Süßigkeiten ihrer Kinder kontrollieren sollen. Die Warnungen vor manipulierten Süßigkeiten, die schwere Verletzungen verursachen können, klangen für viele zunächst makaber.

Doch nun wurden in mehreren bayerischen Städten wie Vilshofen und Landshut entsprechende Vorfälle gemeldet: spitze Nadeln in Schokoriegeln, ein Nagel in einer Knusperwaffel oder Süßigkeiten, in denen Schrauben steckten. Straubing ist laut Polizeihauptkommissar Ronny Graßl von diesen Vorfällen verschont geblieben. „Moralisch geht das gar nicht“, sagt er auf Nachfrage am Montagmorgen. Seines Wissens sei es in Straubing bislang noch nie zu einem solchen Fall gekommen. Auch im Vorfeld hätten sich keine verunsicherten Eltern bei der Polizeiinspektion gemeldet. Da Halloween bereits am Samstag war, rechnet Graßl mit keinen Anzeigen mehr in Straubing. Ganz sagen könne man dies jedoch nie. Denn erst vergangene Woche wurde ein Delikt vom Gäubodenvolksfest nachträglich bei der Polizeiinspektion angezeigt, so Graßl.

Sollten Eltern dennoch manipulierte oder auffällige Süßigkeiten entdecken, rät Graßl dringend dazu, den Vorfall der Polizei zu melden: „Auf jeden Fall anzeigen.“ Die Polizei nehme den Fall auf und gehe Hinweisen nach. „Vielleicht kann man noch etwas nachvollziehen.“ Laut Graßl sei es der Versuch der gefährlichen Körperverletzung, der hier im Raum stehe.

Auch das Polizeipräsidium Niederbayern bittet um Vorsicht: „Eltern werden gebeten, die an Halloween gesammelten Süßigkeiten vor dem Verzehr sorgfältig zu überprüfen. Dabei sollte insbesondere auf beschädigte Verpackungen, ungewöhnliche Einstichstellen oder sonstige Auffälligkeiten geachtet werden. Süßigkeiten, bei denen Zweifel bestehen, sollten keinesfalls verzehrt werden“, heißt es in einer Pressemitteilung. „In Straubing ist bisher nichts bekannt“, versichert Polizeikommissarin Lisa Gibis, Pressesprecherin des Polizeipräsidiums Niederbayern.

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