Hitze-Wochenende
Hinter den Straubingern liegt ein heißes Wochenende

idowa
Auf dem Stadtplatz war am Sonntag nur wenig los, vor dem Aquatherm dagegen schon. Auch ein kleiner Brand beschäftigte die Straubinger Feuerwehr am Wochenende.
Wie sich die Straubinger auch drehen und wenden: Es bleibt heiß. Auch am Sonntag stieg das Thermometer in der Stadt auf weit über 30 Grad. Warteschlangen vor dem Aquatherm, nur wenige besetzte Tische auf dem Stadtplatz und die Frage „Wann wird es kühler?“ beschäftigte viele Straubinger in den vergangenen Tagen.
Immer wieder bildeten sich lange Warteschlangen vor der Kasse des Aquatherm-Freibads. Jeder wollte nur eins: eine Abkühlung. Ganz anders sah es am Sonntag auf dem Stadtplatz aus. Gegen 13 Uhr waren nur wenige Tische besetzt - egal ob in Restaurants, Bars oder Eisdielen. Auch in den Parkanlagen der Stadt herrschte Leere. An den neuen Wasserspielen am Theresienplatz dagegen suchten Kinder mittags nach einer Abkühlung. Die fanden sie auch - lachend und klitschnass hüpften sie durch die Fontänen.
Keine speziellen Einsätze aufgrund der Hitze
„Mir ist nichts bekannt“, sagt Polizeihauptkommissar Johannes Mack von der Polizeiinspektion auf Nachfrage - glücklicherweise habe man bis Sonntagvormittag keine außergewöhnlichen Einsätze aufgrund der Hitze im Stadtgebiet verzeichnet. In Feldkirchen wurde laut Mack ein Mann neben seinem Auto gefunden. Er hatte vermutlich einen Hitzeschlag erlitten und wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Immer wieder höre oder lese man davon, dass Kinder oder Tiere in sengender Hitze im Auto zurückgelassen werden. „Es musste ausnahmsweise niemand aus dem Auto befreit werden.“
Auch die Feuerwehr hatte am Wochenende keine Einsätze aufgrund der Hitze zu verzeichnen. Lediglich ein Container geriet außerhalb eines Gebäudes am Sachsenring in Brand, wie Stadtbrandinspektor Michael Schießl auf Nachfrage berichtet. Dieser fing aus bislang ungeklärter Ursache Feuer.
Die Rauchsäule beschäftigte dabei auch Facebook-Nutzer. Denn diese war laut einem Foto sogar vom Bogenberg aus zu sehen. Mancher scherzte, dass es sein Grill sei, ein andere meinte, es wäre der Rest vom Sonnwendfeuer. Am Ende wurde der Containerbrand von den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr gelöscht.












