Tarifverhandlungen
Erneut Warnstreiks bei der Deutschen Post - Straubing betroffen

Wolf von Dewitz/dpa
Auch Post-Beschäftigte aus Straubing sollen sich am Warnstreik beteiligen. (Symbolbild)

Die Gewerkschaft Verdi setzt im Tarifkonflikt mit der Deutschen Post den Druck auf die Arbeitgeber weiter hoch und ruft für Freitag zu vollschichtigen Warnstreiks auf. Wie die Gewerkschaft mitteilt, sei in Niederbayern der Bereich Straubing betroffen.
Insgesamt sind etwa 100 Zustellstützpunkte bayernweit betroffen. Rund 2.000 Beschäftigte sollen ihre Arbeit niederlegen. „Das von den Arbeitgebern in der dritten Verhandlungsrunde vorgelegte Angebot ist völlig unzureichend und würde bei Annahme spürbare Reallohn-Einbußen für die Beschäftigten bedeuten“, sagt David Merck, Landesbezirksfachbereichsleiter bei ver.di Bayern für Postdienste, Speditionen und Logistik.
Die Gewerkschaft fordert eine lineare Gehaltserhöhung von sieben Prozent bei einer Laufzeit des Tarifvertrags von zwölf Monaten. Zudem sollen die Tarifbeschäftigten und Auszubildenden mehr Urlaubstage erhalten. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 3. und 4. März angesetzt.








