Bei Bundeswehrübung

Knochenteile in der Donau bei Ainbrach entdeckt

Als die Bundeswehr für eine Übung am Ufer anlandet, entdecken Soldaten knöcherne Überreste - offenbar Teile eines menschlichen Schädels. Nun ermittelt die Kriminalpolizei.

In der Donau bei Ainbrach sind am 16. September Knochen gefunden worden, die offenbar von einem Menschen stammen. (Symbolbild)

In der Donau bei Ainbrach sind am 16. September Knochen gefunden worden, die offenbar von einem Menschen stammen. (Symbolbild)

Von Redaktion idowa

Im Rahmen einer Bundeswehrübung sind am vergangenen Wochenende Knochenteile am Uferbereich der Donau bei Ainbrach entdeckt worden. Wie das Polizeipräsidium Niederbayern am Dienstag mitteilte, waren dort am Samstag gegen 11 Uhr mehrere Angehörige der Bundeswehr mit einem Boot unterwegs - ganz in der Nähe der Xaver-Hafner-Brücke. Beim Anlanden an einer Buhne entdeckten sie knöcherne Überreste - mutmaßlich dürfte es sich dabei um Teile eines menschlichen Schädelknochens handeln. Die aufgefundenen Knochen wurden von der Polizei sichergestellt und werden aktuell noch rechtsmedizinisch untersucht. Die Ermittlungen zu dem Fall hat die Kriminalpolizei Straubing aufgenommen. 

Bereits Anfang Januar waren im Zuge des Donauausbaus mehrere Knochen in der Donau bei Straubing entdeckt worden. Diese wurden von der Polizei eingehend untersucht, konnten aber schlussendlich nicht mehr identifiziert werden. Laut Polizei dürften die Überreste aber von mehreren Menschen stammen und nicht nur einer einzigen Person. 

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