Stichwahl
Im Landkreis Straubing-Bogen gibt es am Sonntag hier Duelle
Es gibt nicht nur eine Stichwahl zwischen den Landratskandidaten Ewald Seifert (CSU) und Tobias Beck (Freie Wähler), auch in manchen Kommunen ist noch nichts endgültig entschieden. Wo müssen zwei Kandidaten gegeneinander antreten?
Bogen: Hier treten die amtierende Bürgermeisterin Andrea Probst (CSU) und Walter Franz von der BOG (bügernah-offen-gemeinsam) gegeneinander an. Andrea Probst erreichte bei der Wahl am 8. März 47,1 Prozent, Walter Franz 47,9 Prozent. Auch Claudia Ebner von der SPD trat an. Sie holte 5 Prozent.
Leiblfing: In der Gemeinde werden die Karten völlig neu gemischt, weil Josef Moll (Freie Wähler) nicht mehr angetreten ist. Nun gibt es eine Stichwahl zwischen Paul Lermer (CSU) und Georg Emer (FW). Emer erzielte im ersten Wahlgang 41,4 Prozent, Lermer 30,6 Prozent. Die parteilose dritte Kandidatin, Claudia Mayer, erhielt 28,0 Prozent der Stimmen.
Perasdorf: Auch in dieser Gemeinde fällt eine Stichwahl an. Bürgermeister Thomas Schuster (ZfP) erreichte zunächst 39,0 Prozent, Josef Feldmer (CFW) 35,9 Prozent. Diese beiden treten nun noch einmal gegeneinander an. Andreas Edbauer (WfP) hatte 25,1 Prozent der Stimmen bekommen.
Straßkirchen: Eine weitere Stichwahl gibt es in Straßkirchen. Bürgermeister Dr. Christian Hirtreiter (CSU) und sein Gegenkandidat Andreas Dengler (SPD/UWG) treten noch einal gegeneinander an. Hirtreiter bekam am 8. März 43,8 Prozent der Stimmen, Dengler 36,5. Rudolf Schano (FW) als dritter Kandidat erhielt 19,7 Prozent der Stimmen.
Wie aufwendig ist die Stichwahl für Gemeinde?
In der Gemeinde Leiblfing helfen gerade alle zusammen, damit für die zwei Stichwahlen - Bürgermeister und Landrat - alles perfekt vorbereitet ist. „Die Organisation steht“, sagt Geschäftsleiter Hans Haider unserer Mediengruppe. Es gibt auch eine Wahlparty mit aktueller Präsentation der Ergebnisse der Stichwahlen. Das Interesse an der Wahl in der Gemeinde sei da.
Etwas stressig sei es aktuell natürlich schon, sagt der Geschäftsleiter, aber man befinde sich im Endspurt - schließlich ist nach diesem Sonntag dann alles vorbei. Und das sei auch gut so: Jetzt wird es Zeit, dass gewählt wird, sagt Haider und spricht damit wohl vielen aus der Seele. Er selbst wählt immer per Brief, verrät er.
In Hunderdorf gibt es zwar keine Bürgermeister-Stichwahl, aber auch hier wird wie in allen Landkreis-Kommunen noch einmal der Landrat gewählt. In der Verwaltungsgemeinschaft (VG) helfen wie in Leiblfing alle zusammen, damit alles bereit ist, sagt Geschäftsleiter Hans Pollmann. Aufwendig sei das Ganze dennoch. 5.113 Wahlberechtigte gibt es in der VG, zu der Hunderdorf, Neukirchen und Windberg gehören. 2.650 Briefwahlunterlagen wurden vergangene Woche bereits versandt, berichtet Pollmann. Die Wahlhelfer für Sonntag seien nahezu diesselben wie am 8. März.





















