Jahresabschlüsse 2025

1,4 Millionen Euro: Überraschender Überschuss bei der Diözese Passau

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Die Diözese des Bistums Passau weißt in den Jahresabschlüssen 2025 einen Überschüss von 1,4 Millionen Euro aus. (Symbolbild)

Die Diözese des Bistums Passau weißt in den Jahresabschlüssen 2025 einen Überschüss von 1,4 Millionen Euro aus. (Symbolbild)

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Von Redaktion idowa

Das Bistum Passau hat unerwartete Nachrichtungen zu verkünden: Bei den Jahresabschlüssen für das Jahr 2025 ist der Rechtsträger „Diözese“ 1,4 Millionen Euro im Plus. Wie aus einer Mitteilung des Bistums hervorgeht, steht der Überschuss einem Fehlbetrag von rund fünf Millionen Euro im Vorjahr gegenüber. „Insgesamt ist das ein sehr erfreuliches Ergebnis, das maßgeblich durch besondere Effekte beeinflusst worden ist“, heißt es von Finanzdirektor Josef Sonnleitner in der Mitteilung.

Geringere Erträge aus Kirchensteuern

Die betrieblichen Erträge belaufen sich auf rund 128,3 Millionen Euro, wobei davon 98,1 Millionen Euro auf Kirchensteuereinnahmen zurückzuführen sind. Im Vergleich zum Vorjahr zeigt sich ein Rückgang der Erträge aus Kirchensteuern um etwa sieben Millionen Euro. Dieser Rückgang sei insbesondere damit zu begründen, dass das Bistum in 2025 erstmalig eine Rückstellung für künftige Kirchensteuererstattungen in Höhe von 17 Millionen Euro gebildet hat.

Für die Qualifizierung und Weiterbildung Ehrenamtlicher stellte das Bistum 2025 doppelt so viel Geld zur Verfügung, wie noch im Vorjahr. In Baumaßnahmen flossen zehn Millionen Euro, mit denen Großprojekte wie die Generalsanierung der Asamkirche in Aldersbach sowie wesentliche Teile der Innenrenovierung des Doms finanziert wurden.

Unterstützung des Caritasverbands

Der eigenständige Rechtsträger „Bischöflicher Stuhl“ weist einen Fehlbetrag von rund einer Million Euro aus. Das entspreche insgesamt den Erwartungen. Ein beträchtlicher Teil der Zuschüsse kam in diesem Jahr dem Caritasverband zu Gute. „Es ist sehr erfreulich, dass wir in 2025 den Caritasverband für die Renovierungsmaßnahme Don Bosco Sankt Severin in Passau-Grubweg mit 2,5 Millionen Euro unterstützen konnten. Insgesamt stellte hier der Bischöfliche Stuhl zehn Millionen Euro zur Verfügung.“

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