Geflügelseuche

Newcastle-Krankheit: Überwachungszone auf Kreis Freising ausgeweitet

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Die Newcastle-Krankheit ist vor allem für Vögel gefährlich. (Symbolbild)

Die Newcastle-Krankheit ist vor allem für Vögel gefährlich. (Symbolbild)

Von Redaktion idowa

Die Überwachungszone aufgrund des Ausbruchs der Newcastle-Krankheit im Kreis Erding ist ausgeweitet worden. Wie das Landratsamt Freising am Mittwoch mitteilte, erstreckt sie sich nun auch auf Teile des Landkreises Freising sowie des Stadtgebiets Moosburg. Für Geflügelhalter gelten damit erhöhte Sicherheitsmaßnahmen inklusive einer strikten Aufstallungspflicht und Verbringungsverboten. Das Amt betont jedoch, dass es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme handle. Nach aktuellem Stand gebe es im Kreis Freising bislang weder einen Verdachtsfall auf die Geflügelseuche noch tatsächlich betroffene Tiere. Laut dem Freisinger Veterinäramt sind von den Maßnahmen lediglich kleine Hobbyhaltungen mit weniger als 20 Tieren betroffen. 

Die Newcastle-Krankheit ist eine Geflügelseuche, welche zwar nicht mit der Geflügelpest zu verwechseln ist, aber ähnliche Krankheitsbilder aufweist. Sie wird häufig als „atypische Geflügelpest“ bezeichnet und ist für Tiere hoch ansteckend. Für Menschen und andere Haustiere, etwa Katzen oder Hunde, ist der Erreger dagegen ungefährlich. 

Um eine weitere Ausbreitung der Krankheit zu verhindern, hat das Landratsamt Freising für die Überwachungszone eine Allgemeinverfügung für Geflügelhalter erlassen. Diese ist unter www.kreis-freising.de zu finden.

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